Zu: Emile Zola - La Bête Humaine

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Literatur, Note: 2,0, Universitat Mannheim, Veranstaltung: Les patalogies literaires, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der franzosische Schriftsteller Emile Zola (1840 - 1902), Hauptvertreter des naturalisti-schen Romans, lebte in einer Zeit, in der die geistige und politische Situation in Europa durch einen ungebrochenen Glauben an den Fortschritt und die Naturwissenschaft gepragt war. Die Wirklichkeit' trat in den Mittelpunkt von Philosophie, Politik, Okonomie, Literatur und Kunst. Allgemeine ethische Werte traten zugunsten der Anerkennung und Be-obachtung der realen Gegebenheiten zuruck. Ausgehend von dieser Grundlage entwi-ckelte sich der Positivismus, der jegliche metaphysischen Uberlegungen ablehnte. Ausser-dem beherrschten zwei Grundideen die Politik im 19. Jahrhundert: der Konservatismus und der Liberalismus. Fur weite Teile der Unterschicht - Arbeiterschaft, Kleinburger und Heimarbeiter - waren die Wohn- und Lebensverhaltnisse von ausserster Armut gepragt. Dem entsprechend waren auch die hygienischen Verhaltnisse miserabel. Tuberkulose war eine weit verbreitete Krankheit bei der arbeitenden Bevolkerung. Von der Unterschicht und dem Proletariat hob sich das Leben des gut gestellten Burgertums deutlich ab. Aus dieser Zeit heraus entwickelte sich der literarische Naturalismus, der die widerspruchlichen Lebensverhaltnisse wirklichkeitsgetreu beschrieb. Nach dieser kurzen Erlauterung der historischen Hintergrunde wird sich die vorliegende Seminararbeit im Folgenden zunachst mit Zola und seinem Leben beschaftigen. Darauf aufbauend soll Zolas Roman, La Bete Humaine, der 17. Band aus dem Rougon-Macquart Zyklus, behandelt werden. La Bete Humaine gehort mit zu den beruhmtesten Romanen Zolas und handelt von der Geschichte einer qualvollen Liebe im Leben des Lokomotivfuh-rers Jacques Lantier, der unter einer vererbten psychischen Krankheit leidet. Ziel der Ar-beit"
 

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