Zu: Arthur Schnitzlers "Lieutenant Gustl"

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GRIN Verlag, 2008 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Universitat Bielefeld, Veranstaltung: Deutsche Novellen des 19. Jahrhunderts, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Zeit vom 13. bis zum 17. Juli schrieb Arthur Schnitzler wahrend eines Urlaubs im Kurhaus von Reichenau die Novelle Lieutenant Gustl." Nach einem Konzert wird Leutnant Gustl von dem Backer Habetswallner beleidigt. Da dieser satisfaktionsunfahig ist, bleibt Gustl nach dem Ehrenkodex des Militars nur die Wahl mit Schimpf und Schande seinen Dienst zu quittieren oder sich umzubringen. Er beschliesst sich am nachsten Morgen zu erschiessen. Bis dahin wandert er durch die Strassen Wiens und denkt uber sein Leben, seine Situation und mogliche Auswege nach. Als er morgens vor dem Selbstmord etwas fruhstucken will, erfahrt er im Kaffeehaus, dass den Backer der Schlag getroffen hat. Da niemand etwas von der Beleidigung mitbekommen hat, wirft Gustl den Ehrenkodex erleichtert uber den Haufen und beschliesst weiterzuleben, als sei nichts geschehen. Die Novelle erschien am 25.12.1900 als Beilage in der Weihnachtsausgabe der Neuen freien Presse." Sie war zu dieser Zeit hochaktuell und hatte grossen Erfolg. Aber ihre Inhalte fuhrten zu starken Kontroversen und kosteten ihren Autor das Offizierspatent. Weshalb war die Emporung uber diesen Text so gross, dass noch 1962 ein boser Artikel deswegen uber Arthur Schnitzler im "Nachrichtenblatt Alt-Osterreichs" erschien? Und welches Nachspiel hatte die Veroffentlichung der Novelle fur ihren Autor?"
 

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