Zu: Malte Dahrendorf - Lesesozialisation und Kinder- und Jugendliteratur

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GRIN Verlag, 2012 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1, Padagogische Hochschule Ludwigsburg (Deutsch), Veranstaltung: Proseminar: Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Erarbeitung meiner Hausarbeit stellt sich fur mich als Erstes die Frage: Was ist Sozialisation? Sozialisation (lat. sociare verbinden, vereinigen; engl. socialization). Prozess, in dessen lebenslangen Verlauf ein Individuum uber die kulturspezifischen Regulationen seiner Bedurfnisbefriedigung, den alltaglichen Umgang mit Familienangehorigen und anderen Bezugspersonen, uber Lernprozesse im System der gesellschaftlichen Instanzen sowie als Teil bzw. Nutzer von gesellschaftlichen Institutionen die mehrheitlich anerkannten Kriterien fur erfolgreiches bzw. erwunschtes und weniger erfolgreiches bzw. unerwunschtes Verhalten, die wesentlichen Verstandigungsmittel und ein daran orientiertes Repertoire von Einstellungen und Verhaltensmustern erwirbt. Aufgrund dieser vielfaltigen Erfahrungen und Lernprozesse wird das Individuum zum Mittrager einer Kultur, so dass das alltagliche Verhalten fur die meisten Lebenssituationen im Einzelnen uberwiegend sozial programmiert ist. Dies stabilisiert Individuum und Gesellschaft und sichert ausserdem Kommunikation und Kontinuitat. Das Individuum wird zur soziokulturellen Personlichkeit. Die Sozialpsychologen sprechen von der Internalisierung einer Kultur. Mit zunehmendem Alter wachst durch subjektive Spontaneitat und aussere Anregungen die Ausbildung der individuellen Urteilskraft, also das Vermogen des Individuums, den Prozess der kulturellen Regelung und Stabilisierung seines Verhaltens zu reflektieren, Alternativen, Widerspruche und Wandlungen zu erkennen, Konflikte zwischen sozialen Erwartungen und subjektiven Standards zu fallen. Im Sozialisationsprozess ist das Individuum folglich nicht Objekt der soziokulturellen Beeinflussungen, vielmehr ist es von Anbeginn an der Gestaltung seiner soziokul
 

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