Zu: Mai und Beaflor: Dreißig Schwerter sollte man durch dich stechen

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
1 Review
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur deutsche Literatur/Kulturwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Boten und Botschaften, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Dozenten: Klug, prima geschrieben, gut recherchiert - sehr gut., Abstract: 'In vino veritas' heit es, doch schon so mancher wachte nach einer durchzechten Nacht auf und konnte sich nicht mehr an alles erinnern. Auch die Variante, jemanden mit gutem Wein zu traktieren, hat vielfach Anwendung gefunden, zum Beispiel im Roman "Mai und Beaflor" eines anonymen Autors aus dem spaten 13. Jahrhundert. Darin macht ein Bote mit Briefen einen verhangnisvollen Umweg und tragt danach ausgetauschte Schreiben mit sich. Dies alles lasst fraglich erscheinen, ob im Wein denn wirklich so viel Wahrheit liege. Die Arbeit "Mai und Beaflor: Dreiig Schwerter..." beschaftigt sich mit den Gegebenheiten der Fernkommunikation, wie sie in Mai und Beaflor verhandelt werden. Dabei wird nach einigen Bemerkungen zu Text und Edition und einer kurzen Wiedergabe der Handlung der Referenzrahmen beleuchtet, in dem im Roman und der entsprechenden Zeit kommuniziert wurde. Fragen vom Vertrauen, aber auch vom feudalen System und wer darin wie wirkt, sind im Folgenden Gegenstande der Betrachtung. Da der Verfehlung eines Boten eine ganze Kette von tatsachlichen oder beinahe stattfindenden Unglucken folgt, werden die beiden auftretenden Boten in einem eigenen Kapitel 'gewurdigt'. Aus den beschriebenen Schwierigkeiten der Fernkommunikation im Mittelalter werden anschlieend Uberlegungen zu Schwierigkeiten und Grenzen der Botschaftsubertragung und den verschiedenen Moglichkeiten der Konfusion abgeleitet. Den Schluss bilden Betrachtungen zum Wandel der Rolle des Boten und der Frage, welchen Effekt der Text beim zumeist adligen Publikum mutmalich bewirken sollte.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information