Zu: Carl Zuckmayers Drama "Des Teufels General"

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Bod Third Party Titles, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3+, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar "Nachkriegsliteratur" Literatur der Stunde Null', Sprache: Deutsch, Abstract: Anders als viele literarische Werke der unmittelbaren Nachkriegszeit ist Carl Zuckmayers Drama Des Teufels General" langst nicht in Vergessenheit geraten. Allein im Fischer Taschenbuch Verlag sind bis Juni 2001 insgesamt 32 Auflagen erschienen. Der anhaltend hohe Erfolg des Stuckes, das Zuckmayer nach eigenen Angaben ursprunglich fur die Schublade" schrieb, weil er 1941 noch nicht damit rechnen konnte, dass es jemals in Deutschland aufgefuhrt werden wurde, hat vielerlei Grunde. Einen Teil tragt dazu sicherlich die gelungene Verfilmung von Helmut Kautner mit Curd Jurgens in der Hauptrolle als General Harras bei. Der eigentliche Grund fur die andauernde Aktualitat liegt jedoch mehr in der Thematik, die Zuckmayer in diesem Stuck behandelt: Er stellt weder die Opfer des Nationalsozialismus - auch wenn ihr Schicksal im Hintergrund durch alle drei Akte immer prasent bleibt - noch die hochsten Funktionare des verbrecherischen Regimes wie Hitler, Goebbels usw. in den zentralen Blickpunkt seines Dramas. Statt dessen finden sich im Zenit von Zuckmayers Buhnenstuck einzelne, sehr unterschiedliche Figuren, die jeweils mogliche Verhaltensalternativen innerhalb der menschenverachtenden Diktatur reprasentieren. So verkorpern sie Widerstand und Flucht, verblendete Uberzeugung und schuldhaftes Mitlaufertum mit vielerlei Motiven..."

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