Zu: Georg Heyms "Der Gott der Stadt"

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Lyrik um 1900, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche Grossstadtlyrik nimmt in der Lyrik des Expressionismus einen besonderen Stellenwert ein. Die Grossstadt als Produkt der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verkorpert die moderne Welt, der die expressionistischen Lyriker kritisch und misstrauisch gegenuberstehen. Sie bewerten die neuen, auf Versachlichung und Rationalisierung ausgerichteten Zivilisationsformen, die durch das Wesen der Grossstadt in dieser entstehen, negativ. Die Grossstadt ist einer der Fluchorte des Expressionismus" und deren Darstellung zumeist mit dusteren Bildern des Schreckens, der Katastrophe und Zerstorung verbunden. Die Metropole als Ort der Moderne" wird gerade von Dichtern problematisiert, die in einer solchen, z. B. Berlin, leben. Eines der bekanntesten Gedichte der Grossstadtlyrik ist "Der Gott der Stadt" von Georg Heym, das Ende des Jahres 1910 entstand. Es erschien im Jahr 1911 in Heyms Gedichtband "Der ewige Tag" und gehort nach eigener Aussage zu einem seiner besten Werke. Diese Arbeit widmet sich einer ausfuhrlichen Interpretation dieses Gedichts."
 

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