Zu "Anarchie, Staat und Utopia" von R. Nozick: Eine liberitäre Konstruktion des Gerechtigkeitsbegriffes

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GRIN Verlag, Dec 24, 2012 - Law - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1,3, Universität Kassel (Wirtschaftsrecht (Sozialrecht/Sozialwirtschaft)), Veranstaltung: Theorie Recht, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der vorliegenden Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, wo sich Robert Nozicks (1938-2002) 1974 erschienenes Werk Anarchie - Staat - Utopia im Kontext einer Gerechtigkeitsdebatte positioniert und gegenüber vorangegangenen Ansätzen dieses Themenfeldes abzugrenzen versucht. Es wird nicht beabsichtigt sein dies aus möglichst vielen Dimensionen zu tun, sondern lediglich aus jenen, welche uns der Philosoph Robert Nozick selbst bei seinen Betrachtungen auf andere vorgibt. Hierbei soll hinterfragt werden, wie sich die Kerngedanken Nozicks in die philosophische Evolution des Gerechtigkeitsbegriffes einfügen und bei einer Betrachtung anderer Theorien, diesen zu etablieren versucht. Die hierbei von Nozick angewendeten Kriterien sollen, neben den generellen Maßstäben zur Definition eines Gerechtigkeitsmodelles, dazu dienen, Nozicks Instrument selbst zum untersuchbaren Objekt zu machen. Folgende Fragen begleiteten hierbei die inhaltliche Ausarbeitung:  Zielt Nozick mit seinem Werk auf eine gerechtere Welt ab?  Spricht Nozick tatsächlich von Gerechtigkeit?  Wird auch Nozicks Theorie ihren eigenen Ansprüchen gerecht? Keine Beachtung soll Nozicks eigenen Beweggründen geschenkt werden, welche später dazu führten, dass er sich inhaltlich doch von einigen der ursprünglich von ihm vertretenen Ansätze distanzierte. Die hierzu führenden Argumentationen weichen zu weit vom Vorliegenden ab, als dass sie eine Betrachtung an dieser Stelle ermöglichen. Nozicks philosophisches Konzept einer, aus seiner Sicht, gerechteren Gesellschaft benennt er selbst als Utopie. Dies ist eine alternative Betrachtungsweise, welche er selbst zwischen Anarchie und Staat ansiedelt, und die aufgrund ihres Ansatzes die hier im Folgenden genutzte Herangehensweise regelrecht einfordert.
 

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