Zu Arthur Dinters "Die Sünde wider das Blut"

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1-, Universitat Potsdam (Germanistik), Veranstaltung: Antisemitismus in der Germanistik, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Worter 4.610, Abstract: Zusammenfassend lasst sich sagen, dass dieses propagandistische Werk Dinters der Verbreitung der antisemitischen Ideologien diente und aus heutiger Sicht einen erschreckenden Einblick in die damaligen Uberzeugungen und die Mittel der Verbreitung dieser gewahrt. Arthur Dinters "Die Sunde wider das Blut" erschien 1918 und bildet zusammen mit den Romanen "Die Sunde wider die Liebe" und "Die Sunde wider den Geist" eine Trilogie. "Die Sunde wider das Blut" ist der erfolgreichste Roman Dinters. "Nach "vorsichtigen Schatzungen" Werner Jochmanns soll "dieses Buch in Deutschland" - hier ware freilich eher vom deutschsprachigen Raum in Mitteleuropa zu sprechen - "eineinhalb Millionen Leser gefunden" haben." Der Roman handelt von dem Schicksal Hermann Kampfers, einem "arischen" Chemiker, der durch die Ehe mit der zwar "arisch"-schonen, aber doch "rassisch-beschmutzten" Halbjudin Elisabeth viel Leid erfahren muss. Die antisemitischen, rassistischen Ansichten des Autors, die er in diesem Roman deutlich macht, lassen sich in drei Kategorien fassen, in denen sie auch hier behandelt werden sollen: Zum einen Dinters Rassentheorie, eine zweite Kategorie, die hier "Judische Machtubernahme" genannt werden soll und schlielich Dinters antisemitische Theorien zur christlichen Lehre. Im Roman selbst lassen sich diese drei Richtungen selbstverstandlich nicht so klar voneinander trennen, sie verflieen oft ineinander, jedoch ist auch dort eine gewisse Thementrennung erkennbar. Sowohl Nicoline Hortzitz, als auch - in Anlehnung an deren Dissertation - Martin Gubser haben diese, wie letzterer es nennt, Argumentationsmuster in vier Typen geteilt: eine religiose, eine wirtschaftliche, eine volkisch-nationale bzw. nationa
 

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