Zu: Caroline Kennedy Pipe - "Stalin's Cold War"

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GRIN Verlag, Jan 31, 2005 - History - 12 pages
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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Trier, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das revolutionäre Erbe: In den Jahren 1918-1921 setzte sich in Russland das bolschewistische System durch. Vor der Oktoberrevolution gab es in Russland keine geordnete Armee. Der Bürgerkrieg und ausländische Interventionen machten diese aber unabdingbar. Im Jahr 1917 appellierte Trotsky (Minister für ausländische Angelegenheiten) an die Bevölkerung der mit Russland im Krieg befindlicher Staaten, ihre Regierung zu bekämpfen. Außerdem hofften die Bolschewisten, dass in Deutschland ebenfalls eine Revolution ausbrechen würde. Diese Hoffnung wurde allerdings nicht erfüllt und Russland musste seine Streitkräfte gegen Deutschland verstärken. Am 03.03.1918 unterschrieb Sokolnilov stellvertretend für Sowjetunion, den Friedensvertrag von Brest Litovsk, der eine große Schande für Russland darstellte (u.a. verlor Russland 30% des bebaubaren Landes). Im Sommer 1918 kam es dann zum Bürgerkrieg mit den sozialistischen Revolutionären und den Mensheviks, die daraufhin von Lenin verboten wurden. Die russische Führung glaubte zu diesem Zeitpunkt, dass für eine kommunistische Revolution in ganz Europa ein großes Potential bestehe. Im Jahr 1920 vertrieben sie die Polen aus der Ukraine und marschierten weiter bis nach Warschau. Allerdings stellten sich die Westmächte auf die Seite Polens und so mussten die Russen sich wieder zurückziehen. Zu diesem Zeitpunkt erkannten sie auch, dass das revolutionäre Potential in Europa nicht so groß wie einst vermutet war. Durch die anhaltende Isolation der beiden Staaten Deutschland und Russland nach dem 1.Weltkrieg kam es zum Vertrag von Rapallo, indem diese beiden Staaten eine Zusammenarbeit ihrer Armeen sowie eine Modernisierung Russlands beschlossen. Im Jahr 1924 kam Stalin an die Macht, der schon im Jahre 1925 von einer Unvermeidbarkeit eines Krieges sprach, da seiner Meinung nach das Konfliktpotential der kapitalistischen Länder sowie die Militarisierung Deutschlands zwangsweise dazu führen werden. [...]
 

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