Zu "Das Erdbeben in Chili" von Heinrich von Kleist - Eine Analyse

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GRIN Verlag, 2011 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Proseminar: "Heinrich von Kleist," 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand, Abstract: Das Erdbeben in Chili" verspricht mit seiner Gestalt eine deutliche Spannung, die unter anderem an dem atemberaubenden, von der Gewalt und Idylle umkreisten, Tempo erkennbar ist, das wiederum an das Geschehene, was das Schicksal zweier Liebender beim Erdbeben in Chili im Jahr 1647 ist und keinen Platz in der eigentlichen Historie hat, dennoch allgemein interessant ist, aufmerksam macht. Und ich mochte mit meiner Arbeit dieses eben Geschehene naher bringen, indem ich zunachst auf die Entstehung und den ursprunglichen Titel, der schon geandert wurde, eingehen werde. Als nachstes interessiert mich die Quelle, aus der der Autor seine Anregungen gewann, darunter sind die zwei wichtigen lokalen Hintergrunde zu erwahnen, namlich Chili und Lissabon. In diesem Abschnitt wird auch die geheime Art und Weise des Verfassers der Novelle sichtbar. Im Weiteren wurde ich gern auf die Darstellungsabsicht Kleists aufmerksam machen wollen, aus diesem Grund, weil der Autor in seiner uberschaubar gegliederten Novelle seine dichterische, sinnvolle Kunst spiegelt. Das Hauptmotiv - Naturgewalt, Idylle, menschliche Gewalt und ihre Folgen - erscheint. Danach wird der obige Mittelpunkt im Einzelnen behandelt. Dabei stellt sich die Frage: welche Gewalt ist unbegreifbarer, die der Natur oder die menschliche? Im Mittelteil des Erdbeben in Chili" erwartet uns eine andere Realitat (Illusion) des Erzahlten. Diese hier Paradies- Stimmung passt kein bisschen zu der sonstigen Panorama der alles vernichtenden Macht und des Durcheinanders. Die utopische Idylle, die in sich das private Gluck Josephens und Jeronimos und die Sozialutopie tragt, erschreckt andererseits wegen seiner
 

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