"Die Wand" von Marlen Haushofer als Robinsonade

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GRIN Verlag, May 6, 2005 - Literary Criticism - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Paderborn, Veranstaltung: Robinson und Robinsonaden, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit geht es um den Roman „Die Wand“, geschrieben von Marlen Haushofer (1920-1970). Marlen Haushofer studierte Germanistik in Wien und Graz und lebte später in Steyr. Ihre Erzählung „Wir töten Stella“ wurde 1963 mit dem Arthur-Schnitzler-Preis ausgezeichnet. 1968 erhielt sie den österreichischen Staatspreis für Literatur. Der Roman „Die Wand“ erschien 1963 und handelt von einer namenlosen Frau, die sich nach einer weltweiten Katastrophe durch eine gläserne Wand von dem Rest der Außenwelt abgeschnitten sieht. Die Frau muss lernen zu überleben. Die Schilderung des Kampfes gegen die Natur und ihre Überlegungen zu ihrem früheren Leben, in dem sie sich nie selbst verwirklichen konnte, machen den Hauptteil des Romans aus. Im Verlauf dieser Arbeit soll herausgestellt werden, ob und inwiefern es sich bei diesem Roman um eine Robinsonade handelt. Beginnend mit der Betrachtung der Protagonistin, werde ich weitergehend auf ihr Verhältnis zu den Tieren, auf die Bedeutung der Wand, sowie Sprache und Form des Romans eingehen und dies in knapper Form mit Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ vergleichen.
 

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