Zu Erving Goffmans Rahmenanalyse

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Bod Third Party Titles, 2008 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Sprachwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Erving Goffman, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Goffman partizipiert an keiner kennzeichnenden Schule innerhalb der Soziologie, und auch anhand seiner Arbeiten lasst sich keine direkte Tradition festmachen. Die Auffassungen uber ihn sind daher so kontrovers wie nur irgend moglich. Er galt als der' Soziologe, der in geschliffenen Satzen - manchmal komisch, manchmal zynisch - ganz ohne theoretic talk' Romane schreibe. Und auch wenn es paradox erscheint: sein popularer Stil fuhrte und fuhrt eher dazu, seine Bucher zu konsumieren' anstatt sich intensiv mit ihren Inhalten zu befassen und hinter den kuriosen Details die Komplexitat seines Forschungsprogramms zu entdecken. Daher halten viele Leser sein Werk fur abgehackt und auch vulgar. Abgehackt und unzusammenhangend, weil Goffmans Bucher nicht den ublichen formellen Anforderungen an gelehrte Publikationen entsprechen, und vulgar, weil sie sich mit Dingen beschaftigen, uber die man - nach allgemeinem Ermessen - nicht spricht und schon gar nicht in der unempfindlichen Art und Weise, wie Goffman dies tut. Goffmans Reputation, so jedenfalls erlauterte es Collins, ruhre vornehmlich von einer popularistic audience', die ihn bejubele, weil er sage, was andere sich nicht trauen - was aber trotzdem gesagt werden musse. Wahrend ihm schon zu Lebzeiten eine ausnehmend grosse Reputation in der Philosophie, bei den Anthropologen, bei Sprachwissenschaftlern, Psychiatern und Politikwissenschaftlern zu attestieren ist, haben ihn seine wissenschaftlichen Zeitgenossen, die sich dem strengen systematischen Denken verschrieben hatten, mehr oder weniger geschnitten. Um die Waage zu halten muss aber auch gesagt werden, dass es Goffman dem soziologischen Establishment schwer gemacht hat, ihn zu mogen - so versuchte er sich eher de

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