Zu Fontanes "Schach von Wuthenow": Deutung einer "Schach-Figur"

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Bod Third Party Titles, 2008 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Christian-Albrechts-Universitat Kiel, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit wird sich mit der Titelfigur des Schach und seiner Einbettung in den Gesamttext beschaftigen und dabei auch auf die in der Literatur thematisierte Ambivalenz dieses Charakters eingehen. Fontane schafft diese Ambivalenz oder Vieldeutigkeit durch die personale Erzahlweise und die haufigen Perspektivenwechsel, wodurch der Leser einerseits mit der Selbsteinschatzung Schachs und andererseits mit den vielen Fremdeinschatzungen durch andere Figuren konfrontiert wird. Es erfolgt selbst innerhalb des Werks keine abschliessende Beurteilung der Figur des Schach zur einen oder anderen Seite, wodurch auch dem Leser ein abschliessendes Urteil erschwert wird. Dem Leser werden eine Vielzahl von Deutungen und Urteilen prasentiert, wodurch die Figur insgesamt immer diffuser und komplexer erscheint und sich einer klaren Einordnung entzieht. Dies geschieht auch durch die vielen einzelnen Urteile und Einschatzungen durch andere Figuren, die dem Leser jedoch nur ihre subjektive Einschatzung offenbaren. Es muss die Leistung des Rezipienten sein, sich dies immer wieder bewusst zu machen. In den folgenden Abschnitten soll versucht werden, die angesprochenen Selbst- und Fremdreferenzen aufzuarbeiten, damit diese zur Konturierung der Figur des Schach von Wuthenow beitragen konnen. Der Arbeit vorangestellt sind einige kurz gehaltene Ausfuhrungen zur Theorie des Burgerlichen Realismus, eine kurze historische Einordnung und ein paar Worte zur Vorlage des Stoff

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