Zu Friedrich Schillers "Don Karlos" - Genese, Funktion und Problematik des Marquis Posa

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GRIN Verlag, 2008 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat zu Koln, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Einleitung] Die Figur des Marquis Posa stiess schon bei den Zeitgenossen Schillers auf Ablehnung oder Verehrung und erlaubte eine Vielzahl an Moglichkeiten der Identifikation - beispielsweise mit Robespierre oder der Heroenlegende" Lafayette. Allein diese beiden bekannten Personlichkeiten der Franzosischen Revolution zeigen die Weite des Spektrums, in dem sich der Chevalier Posa bewegt, und deuten zugleich auf die Ambivalenz seines Charakters, seiner Handlungen, letztlich seiner ganzen Rolle im Don Karlos . Um sich dieser komplexen Figur zu nahern, ist es vonnoten, in einem ersten Schritt Posas Entwicklung im Laufe des mehrjahrigen Schaffensprozesses Schillers zu analysieren, wobei nach der Motivation fur die Veranderungen ebenso gefragt wird wie nach den Folgen fur das Drama. Im Anschluss wird die konzeptionelle Herkunft des Marquis von Posa erortert, um abschliessend ausfuhrlich seine textimmanente Funktion vorzustellen. Hierbei soll das Hauptaugenmerk auf der Frage liegen, wie Posa im Don Karlos funktioniert, welche Bedeutung er fur die anderen Charaktere und fur die Handlung besitzt. Zwangslaufig treten seine fragwurdigen Methoden in den Fokus der Aufmerksamkeit und werden kritisch beleuchtet sowie bewertet. Im Fazit wird - neben dem Resumee - kurz auf die Problematik der Briefe uber Don Karlos eingegangen und ein Ausblick auf die Modernitat des Marquis gewagt. Posas politische Philosophie" und ihre aufklarerischen Ursprunge werden aus Grunden der Stringenz nur skizzenhaft dargestellt - wie auch sein ganzer ideengeschichtlicher Horizont fur die Behandlung der Funktion des Marquis im Drama eine untergeordnete Rolle spielt. Auch die unterschiedlichen literarischen Quellen seines Schopfers, Schillers, mussen aussen vor gelassen werd

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