Zu Hans Bernhard Reichow: Organische Stadtbaukunst (1948) Und Die Sennestadt Bei Bielefeld

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GRIN Verlag, 2011 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Veranstaltung: Theorie und Praxis des Stadtebaus im 19. und 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Mittlerweile leben 80 % der Europaer in Stadten. Die Landflucht in die vielversprechenden Metropolen lasst die Stadte wachsen und bringt viele Probleme mit sich: Staus, Abfalle und Umweltverschmutzung wirken sich negativ auf die Lebensqualitat, die Gesundheit und das soziale Verhalten der Stadtbewohner aus (Europaische Kommission). Dieses Problem ist keineswegs neu; schon in der ersten Halfte des letzten Jahrhunderts hatten die Mechanisierung und die Industrialisierung zu einem sehr starken Stadtewachstum gefuhrt, das ebenfalls in chaotischen und elenden Verhaltnissen in den Grossstadten endete (Eltze 2005: 12) . Es zerstorte die Bindungen der Bewohner untereinander - aber auch die Lebenseinheit der Bewohner selbst (Reichow 1948: 3). Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gab einigen Stadtplanern die Gelegenheit, die stadtplanerischen Fehler der Vergangenheit zu uberdenken und eigene, neue Konzepte zu verwirklichen. Ein Vertreter des organischen Stadtbaus ist Hans Bernhard Reichow, dessen Konzept den Menschen und seine Bedurfnisse ins Zentrum der Stadtplanung ruckt. Die organische Stadt wurde in Form der Sennestadt bei Bielefeld verwirklicht. Doch inwieweit wurde Reichows Konzept umgesetzt? Ist die Sennestadt die Idealform der organischen Stadt, oder mussten Kompromisse eingegangen werden? Ist die Sennestadt ein Erfolgsmodell oder gleicht sie doch eher der gemeinen, chaotischen Stadt? In der vorliegenden Arbeit werden - nach einer kurzen biographischen Vorstellung Reichows - die zentralen Merkmale der organischen Stadtbau-kunst herausgearbeitet. Danach folgt eine Uberprufung der Kriterien anhand der Sennestadt. Im letzten Kapitel klart sich die Frage, inwieweit die Sennestadt als Erf
 

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