Zu: Heinrich von Kleist: „Die Marquise von O...“

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GRIN Verlag, Jun 1, 2007 - Literary Criticism - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Mannheim, Veranstaltung: Erzählungen des 19. Jahrhunderts, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Heinrich von Kleists Erzählung „Die Marquise von O...“ handelt von einem „ungeheuerlichen Ereignis“, der Vergewaltigung der Marquise ohne ihr Wissen in einem Zustand der Bewusstlosigkeit bzw. der Ohnmacht. Im ersten Teil meiner Arbeit werde ich den historischen Wandel des Begriffs der Vergewaltigung in Deutschland nachzeichnen und dabei den Schwerpunkt auf die Handhabung eines solchen Verbrechens in der Rechtspraxis legen. Dabei werde ich zunächst einen Überblick über die Geschichte der Vergewaltigung und das Verhältnis der Gesellschaft zu dieser Straftat geben. Als nächstes werde ich näher auf die Constitutio Criminalis Carolina von 1532, Tit. X der Kurfürstlich Sächsischen Landesordnung vom 1. September 1666, das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794 und das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 eingehen. Darauf folgt schließlich eine kurze Darstellung der Rechtslage in Deutschland in den Jahren 1973 bis 1981, sowie 1981 bis heute. Im zweiten Teil der Arbeit analysiere ich das Motiv der Vergewaltigung in der „Marquise von O...“. Ich gehe dabei vor allem auf die Frage der Möglichkeit einer Vergewaltigung in einem Zustand der Bewusstlosigkeit ein.
 

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