Zu Pierre Bourdieu - Menschliche Freiheit Bei Gleichzeitiger Begrenzung

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GRIN Verlag, 2008 - 32 pages
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Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,3, Ruhr-Universitat Bochum (Institut fur Padagogik), Veranstaltung: Sozialisations- und Bildungssoziologie: Pierre Bourdieu, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 10 Eintrage im Literaturverzeichnis, davon 4 Internetquellen., Abstract: Der franzosische Soziologe Pierre Bourdieu beschaftigte sich mit der Frage, wie die objektiv gegebenen sozial ungleichen Strukturen der Gesellschaft die Herausbildung subjektiver Denk- und Handlungsmuster beeinflussen. Bourdieu nannte sich selber einen strukturalistischen Konstruktivisten, womit er zum Ausdruck brachte, dass es fur ihn in der Gesellschaft objektive Strukturen gibt, die alle Individuen der sozialen Welt leiten und begrenzen konnen. Die soziale Welt ist laut Bourdieu starrer und unbeweglicher als eigentlich bisher angenommen wurde. Kritiker warfen Bourdieu auf Grund solcher Thesen eine zu mechanische, sogar antiindividualistische Gesellschaftsauffassung vor. Bourdieu wird in seiner Theorie, so die Kritiker, der Subjekthaftigkeit des Menschen, die in der Gesellschaft gegeben sein muss, damit eine individuelle Freiheit uberhaupt existieren kann, nicht gerecht. Somit lautet der Vorwurf, dass Bourdieu eine Gesellschaftstheorie entworfen habe, die keinen Platz fur Spontaneitat und Individualitat zulasst. Schaut man sich Bourdieus Ausfuhrungen an, konnte man der Kritik an seiner Gesellschaftstheorie in gewissem Mae zustimmen. Bourdieu macht deutlich, dass die Klassenzugehorigkeit eines Menschen sein ganzes Leben enorm pragt. Die Wohnung, das Essen, die Freizeitgestaltung, der Sport, die Liebe - alles ist abhangig von der Klassenzugehorigkeit eines Individuums. Kann dann uberhaupt noch von einem Individuum gesprochen werden? Hat der Mensch in einer Gesellschaftsordnung, wie Bourdieu sie definiert, uberhaupt eine menschliche Freiheit? Vor allem in Bourdieus Werk "Die feinen Unterschiede - Kritik
 

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