Zu Pleier's Garel: die bruchstücke der Meraner handschrift

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Aus. der K.K. Hof- und Staatsdruckerei, 1865 - 110 pages
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Page 1 - B. Weber gemeint, als er die vorstehenden Zeilen schrieb. Da veröffentlichte Alois Goldbacher 1863 einige Bruchstücke aus Garel, die er zu Meran gefunden hatte (Pfeiffers Germania VIII, 89—97). Es war nicht schwer, den Fundort dieser Fragmente zu vermuthen, und als ich im letzten Februar einige Tage in Meran verweilte und mir der Zutritt ins alte Archiv gestattet war, fand ich bald als EinLand Tirol, l, 172.
Page 2 - Verfachbüehern aus den Jahren 1617 — 1641 sieben Bogen, die zur nämlichen Pergament - Handschrift des Garel gehören. Die Blätter sind Folio, mit drei Columnen auf einer Seite. Die Schrift ist sehr rein und deutlich und gehört nach dem Urtheile eines gewiegten Kenners dem Ende des 13. oder dem Anfange des 14. Jahrhunderts an. Da Fleier eher nach als vor 1260 gedichtet hat *) und Garel von seinen Gedichten vermuthlich das späteste ist, da es noch das beste scheint...
Page 49 - Gareln' rant er wider an Vermezzenlichen als ein degen. 180 man sach von ir beider slegen Daz fiwer ouz helme stieben, sich invsten schilte klieben, Do dise zwene chvne man ander stvnt an ander an 185 Kanten zorneklichen.
Page 85 - Ob si iht der werde~ he(ten) vlorn. Ekunaver, der hoch geborn, Sach vor im ligen einen schilt. der tugende reiche degen milt Erchande wol div wapen dran. 195 er spch: „owe, daz ich ie gewan Den lip ! wa ist der werde dege", der des schiltes solte pflegen? Dises schilt truch der chvnech her von Chalde. sin got Jupiter, 200 Der ist hie reichlichen an.
Page 70 - So wartet eines vanen weit, daz ist ein plancher sameit, Dar inne von zobel ein pantel. da vindet ir den degen snel.
Page 78 - Vnt sich daz her gelegte nider, Garel hiez im bringen sider Die fürsten alle geleiche. die chomen zvhtichlich, Da si den chvnech funden.
Page 1 - Ich erfuhr dann später, dass sehr viele Acten an das dortige Gerichtsarchiv abgeliefert worden, doch auf nähere Erkundigungen hin ward mir gesagt, dass auch in diesem Archive nichts zu finden sei, denn die Acten reichten nicht weit zurück. Später berichtete mir ein Beamter, dass es im Gerichtsgebäude noch ein altes Archiv gebe, welches beinahe ganz unbekannt sei. Dort Hesse sich vielleicht noch etwas finden, und dieses habe vermuthlich B.
Page 54 - Hat vil manige~ hohen pris beiagt, 75 vn~ Chlaris, der degen vnverzagt, Von Argente der reich. so svlt ir sicherlich Dar nach rite mit ivre" zwai~ schar, so svl ich vn~ Gylam bewarn 80 Vnt der degen Gerhart Vnt besetzet iwer klouse.
Page 53 - Mit triwen willichlich." so sprach der chvnech rieh. Der herzoge von Pergalt SS sprach: „ez ist so manichvalt Iwer ere vnt iwer pris, daz wir gern in aller wis Iwer ere svln werben vnt des niht lan verderben. 60 Ich wil iv sagen...
Page 41 - Fürte wol zehen tou(sent man) vnder sine" vanen (an). Der vane der was (reiche) geteilt gar geleich(e) 135 En vieriv rot vn~ w(eiz). Gerhart legt alle...

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