Zu den orthographischen Prinzipien des Deutschen: Theorie und Praxis

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GRIN Verlag, Feb 23, 2009 - Literary Criticism - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Phonologie, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der kürzlich durchgeführten Rechtschreibreform ist die deutsche Orthographie und deren Prinzipien sowohl von theoretischer wie auch von praktischer Seite verstärkt auch in der Öffentlichkeit „heiß diskutiert“ worden. Dabei standen sich im Allgemeinen zwei Lager gegenüber: die einen kritisieren die Überbewertung der Rechtschreibung (Steinig 2004: 128) und bewerten die deutsche Orthographie als ein „in sich stimmiges System“. Die andere Seite sieht die deutsche Rechtschreibung als eine Aneinanderreihung von Andersschreibungen und Chaos an (vgl. Ossner 2006: 147). Besonders Lehrer geraten bei solchen Diskussionen in Bedrängnis, vor allem wenn sie danach gefragt werden, wie viele Prinzipien oder Grundsätze der Schreibung es eigentlich gebe bzw. wie diese zu erläutern seien (vgl. Rahnenführer 1980: 231). Dass manche Unsicherheiten von Seiten der Lehrer eigentlich gar nicht ihr Verschulden ist und dass sogar die Theorie selbst gar keine genaue Definition zu den orthographischen Prinzipien aufweisen kann und damit die auf letztere aufbauende Praxis erst recht ins Schwanken geraten muss, soll an dieser Stelle bereits schon einmal angedeutet werden. Welche der beiden Meinungen zur deutschen Orthographie – stimmiges System oder Chaos – nun zutrifft, soll in dieser Hausarbeit geklärt werden. Den Fokus dabei bilden die orthographischen Prinzipien des Deutschen, die in einem ersten Teil unter theoretischen Aspekten und in einem zweiten Teil unter praktischen unterrichtsbezogenen Gesichtspunkten betrachtet werden sollen. Bei der folgenden Betrachtung der orthographischen Prinzipien kommt es mir vor allem darauf an, deren wesentlichste Eigenschaften exemplarisch zu erläutern und nicht bis ins letzte Detail alle Einzelheiten darzustellen. Dies würde den Rahmen dieser Hausarbeit erheblich sprengen. Daher muss diese Betrachtung leider unvollständig bleiben.
 

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2.2 Zur kindlichen 2.3 Didaktische Konsequenzen 2.3.1 Didaktische Abraham Abriss zum kindlichen Andresen Angewandte Linguistik besondere Bezeichnung Beziehung Brügelmann/Richter 1994 Buchstaben Buchstabenkette deutsche Orthographie deutschen Schreibung Doppelkonsonanten Duden Grammatik 2005 Ebenen des Sprachsystems Eisenberg 1994 erst Fuhrhop Geier/Schuppener 2004 geschrieben Sprache gesprochenen GPK-Regeln grammatische Prinzip graphematische graphischen Ebene Großschreibung am Satzanfang Günther Hausarbeit historische Prinzip Hrsg Informationen der Schreibung Käppi Kinder Kleinschreibung kleinsten bedeutungsunterscheidenden Einheiten Konsonanten korrekten Schreibung Kurzer wissenschaftsgeschichtlicher Abriss Lautbezug Laute Lauttreue lediglich Linguistik logische Prinzip Mittel der Wortschreibung morphematische Prinzip morphologische Prinzip Nerius orthographische Regeln orthographischen Prinzipien bzw Ossner Phase Phonem phonematische Phoneme phonetische Prinzip phonographische Prinzip phonographischen Schreibungen phonologische Praxis Deutsch Prinzipien der Schreibung Prinzipien des Deutschen Rahnenführer 1980 Rechtschreibung Rechtschreibunterricht Regelhaftigkeit Riehme Röber-Siekmeyer 2004 Rolle schreiben Schreibsilbe Schrift semantische Silben silbenbezogene Silbengelenk silbeninitiale Silbenstruktur silbische Prinzip silbische Schreibung sowie sprachwissenschaftlichen Sprechsilbe Steinig Stufenmodell theoretische Unterrichtung der orthographischen Unterrichtung des silbischen verschriften Vokallänge wichtige Wörter Zusammenschreibung

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