Zu theologisch-juristischen Biographie und Literatur, herausg. von K.F. Göschel

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1837
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Page 15 - Flechtet auch blaue Cyanen hinein! Freude soll jedes Auge verklären. Denn die Königin ziehet ein, Die Bezähmerin wilder Sitten, Die den Menschen zum Menschen gesellt Und in friedliche feste Hütten Wandelte das bewegliche Zelt.
Page 391 - Wort, auf daß er sie ihm selbst darstelle, eine Gemeine die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder deß etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich. Also sollen auch die Männer ihre Weiber lieben als ihre eignen Leiber. Wer sein Weib liebet der liebet sich selbst...
Page 279 - Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen (im 2lnfd)Iu(5 an bie Sergprebigt).
Page 41 - Händel ungefasset lassen, sondern auch nicht so wohl davon reden noch denken können. Denn solche Leute haben sich in großen Händeln müssen üben und gar mancherlei Menschen Sinn lernen können, sind dazu mit hoher Vernunft und Verstand begabt gewesen. Summa sie haben gelebt und werden nicht mehr leben, die solche Weisheit im weltlichen Regiment gehabt haben.
Page 320 - Möge meine Existenz sich dazu genugsam entwickeln, der Stengel mehr in die Länge rücken und die Blumen reicher und schöner hervorbrechen. Gewiß, es wäre besser, ich käme gar nicht wieder, wenn ich nicht wiedergeboren zurückkommen kann.
Page 6 - reden vom Haushalten wohl als Meisterin mit Holdseligkeit und Lieblichkeit der Stimme und also, daß sie Ciceronem, den beredtesten Redner, übertreffen; und was sie mit Wohlredenheit nicht können zuwege bringen, das erlangen sie mit Weinen. Und zu solcher Wohlredenheit sind sie geboren; denn sie sind viel beredter und geschickter von Natur zu den Händeln denn wir Männer, die wir's durch lange Erfahrung, Übung und Studieren erlangen.
Page 395 - Wer diesem Buben und Buch folget, «und darauf mehr denn eine Ehefrau nimmt/ und will, «daß es ein Recht scyn soll, dem gesegne der Teufel das «Bad im Abgrund der Höllen, Amen.
Page 10 - ... gegenwärtig ziehen; sie war wie Racinens Frau, die nicht wußte, was ein Vers oder ein Trauerspiel ist, und die gleichwohl damit die Haushaltung bestritt. Ich meines Orts würde aber keine an den Altar und in das Hochzeithaus führen, die nicht wenigstens einen Perioden in meinen Werken, über welchem mich der Tod mit seiner Sanduhr erworfen, unter meiner Firma recht gut hinauszuschreiben wüßte oder die es nicht unbeschreiblich freuen könnte, wenn ich ihr gelehrte Göttingische Anzeigen oder...
Page 395 - Bad im Abgrund der Höllen, Amen. Das weiß ich wohl, «Gott Lob, zu erhalten, und wenn es eitel Nebulos, Huld« «reiche, sammt eitel Teufeln schneiete ein ganzes Jahr lang, »man soll mir kein Recht daraus machen, das will ich »wohl wehren; viel weniger soll man mir daraus ein Recht »machen, daß ein Mann sich von seinem Weibe scheiden «möge mit Recht, wo sie sich nicht selbst zuvor durch öf» « fentlichcn Ehebruch geschieden hat; welches dieser Bube «auch acrn wollte lehren.
Page 169 - Brodt zu studiren, sondern nach Neigung, zum Zeitvertreib und aus Liebe zu den Wissenschaften selbst, daß es besser wäre ein Märtyrer denn ein Taglöhner und Miethling der Musen zu seyn. Was wie Unsinn läst sich in runden und vollaufenden Worten ausdrücken.

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