Zukunft der Grundschule in Niedersachsen

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GRIN Verlag, Oct 14, 2004 - Education - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: gut, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte meine Hausarbeit zum Thema „Zukunft der Grundschule“ mit einem kurzen Rückblick über die Geschichte der Grundschule in Deutschland beginnen. Aus der Forderung, eine gemeinsame Erziehung und einen gemeinsamen Unterricht für alle Kinder des Landes verpflichtend anzubieten, wurde die Grundschule 1919 in der Weimarer Verfassung verankert. Bereits in dieser Zeit war die Grundschule eine vierjährige Schulstufe, die den Bewegungen der Reformpädagogik sehr nahe stand. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war die Grundschule jahrelang nicht im Mittelpunkt derzeitiger Diskussionen bzgl. des Bildungswesens, sondern begann erst wieder 1969 mit dem Bundesgrundschulkongress neue Wege zu gehen und alte Wege kritisch zu hinterfragen. Viele Veränderungen wurden vorgenommen und es kam zu sichtbaren Verbesserungen. Dennoch kommen heute mehr Probleme bzw. Herausforderungen auf die Grundschule zu als in den Jahren zuvor. Ein immer wieder zu lesendes Schlagwort ist in diesem Zusammenhang der gesellschaftliche Wandel, der sich grundsätzlich zuallererst in der nachwachsenden Generation bemerkbar macht und deswegen gerade im Bereich der Grundschularbeit für enorme Schwierigkeiten sorgt, aber auch erste Problemlösestrategien ermöglicht. Die Grundschule wird so zu einem ersten Sensor des gesellschaftlichen Wandels. Im Memorandum der Bundesgrundschulkonferenz 1995 heißt es: „ Der gesellschaftliche Strukturwandel hat die Lebensbedingungen unserer Kinder verändert und wird sie weiterhin verändern. Scharfe soziale Gegensätze, Wohlstand und ausgeprägter Konsum auf der einen, Arbeitslosigkeit und neue Armut auf der anderen Seite, gravierende familiäre Unterschiede, Berufstätigkeit beider Elternteile, viele Alleinerziehende, zahlreiche Einzelkinder und die kulturelle Vielfalt (Aussiedler- und Ausländerfamilien) stellen hohe Anforderungen an die Integrationskraft der Grundschule.
 

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1995 in Berlin 2.1 Individualisierung 2.2 Lernzeit 2.3 Qualität 2.4 Bildung 2.5 Verantwortung Abschnitt Arbeitskreis Grundschule Begrüßung der Teilnehmer Betreuungsangebot Bildung und Erziehung Bildung/Verband Bildung bildungspolitischer Sicht Bonn/Frankfurt am Main Bundesgrundschulkonferenz 1995 Bundesgrundschulkongress 1999 heißt CDU und FDP daher Differenzierung und Integration Dokumentation der Bundesgrundschulkonferenz e.V./Gewerkschaft Erziehung Erklärung zum Bundesgrundschulkongress erst Erziehung 1996 Erziehung und Bildung/Verband Frankfurter Erklärung gemeinsame Grundschularbeit Grundschule aus bildungspolitischer Grundschule aus Expertensicht Grundschule der Zukunft Grundschule muss Grundschulverband Grundschulverband-e.V./Gewerkschaft Erziehung Halbtagsgrundschule Informationsgesellschaft Integration von Behinderten Integration von Migrantenkindern Kinder–Grundschule 2000 Koalitionsvereinbarung Landes Niedersachsen Christian landesweit einheitliche Lebensraum Lehrerinnen und Lehrer Lehrerstellen Leistungsgedanke lernen Ministerpräsidenten des Landes neue Landesregierung neuen Grundschulerlasses Niedersachsen Christian Wulff notwendige Standards Orientierungsstufe Politik Probleme Qualität der Leistung Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Schmitt Schule müsse Schulen vorzubereiten Schuljahresbeginn sechsjährigen Grundschule Teilnehmer der Bundesgrundschulkonferenz Umso trauriger unserer Gesellschaft unserer Kinder Unterricht Vergleichsarbeiten Vergleichstests Verlässliche Grundschulen Vielfalt wichtig Zensurengebung Ziele der Grundschule Zukunft der Grundschule Zukunft für Kinder–Grundschule

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