Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung

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GRIN Verlag, Jan 14, 2008 - Education - 160 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1.0, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Pädagogische Hochschule), Veranstaltung: Jugendpsychologie, 83 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zukunft, präziser ausgedrückt die Vorstellung, die wir uns von eben dieser machen, ist eine Größe, die das Bilden unserer Identität entscheidend beeinflusst. Mit dem näheren Erforschen dieser Interpendenz zwischen Zukunftsperspektiven und Identität beschäftigt sich die vorliegende Arbeit, die zur Zulassung für das erste Staatsexamen an Grund- und Hauptschulen erstellt wurde. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zukunftsperspektiven Jugendlicher gelegt. Das Thema der Zukunftsperspektiven Jugendlicher gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dies beweisen aktuelle Studien, so nur exemplarisch die 14. Shell Jugendstudie sowie die „null zoff und voll busy“ – Studie. Von besonderem Interesse für beide erwähnten Jugendstudien ist die Frage, wie die Jugendlichen ihre persönliche Zukunft bewerten. Mit Hilfe dieser Forschungen konnte empirisch belegt werden, dass trotz manch schlechter Prognosen die Mehrzahl der deutschen Jugendlichen zuversichtlich in die persönliche Zukunft blickt. Doch wie schauen Jugendliche in anderen Ländern in die Zukunft? Diese Frage soll innerhalb der erstellten Arbeit für ein afrikanisches Entwicklungsland beantwortet werden. Zur Themenbearbeitung wurde eine empirische Untersuchung im südafrikanischen Namibia durchgeführt. Die Datenerhebung setzt sich aus 112 Schülerinnen und Schüler im Alter von neun bis fünfzehn Jahren zusammen. Die Befragten besuchten zum Datenerhebungszeitpunkt die Namib Primary School in Swakopmund (Namibia). Dies Ziel dieser Arbeit ist, die Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher zu identifizieren, zu analysieren und zu interpretieren, sowie deren Einfluss auf die Identitätsbildung zu prognostizieren. Damit soll ein kleiner Einblick in die Lebenspläne, Zukunftsvorstellungen und Ängste der namibischen Jugendlichen gewonnen werden. ... Der dritte Teil stellt die Ergebnisse der empirischen Untersuchung vor. Zu den Ergebnissen der Studie werden mögliche Erklärungsansätze aufgezeigt, die zu einem besseren Verständnis beitragen. Damit einhergehend wird die wirtschaftliche und politische Lage des Landes sowie das Schul- und Ausbildungssystem Namibias behandelt. Im anschließenden Kapitel werden die aufgestellten Arbeitshypothesen überprüft. Überdies findet eine Gegenüberstellung zwischen deutschen und namibischen Jugendlichen statt. Es folgt eine Diskussion und Reflexion der Studie, die die Möglichkeiten als auch die Grenzen der Untersuchung dokumentiert.
 

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III
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IV
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VI
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VII
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VIII
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