Zuliefernetzwerke und Partnermodelle in der Softwareindustrie: Theoretische Grundlagen und Analyse der Unternehmenspraxis im Rahmen einer Expertenbefragung

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BoD – Books on Demand, 2010 - 210 pages
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Im Gegensatz zu industriellen Branchen wurde das Spektrum m glicher Partnerbeziehungen zwischen Softwarezulieferern und -herstellern bislang kaum wissenschaftlich untersucht. Um in dieser Arbeit einen m glichst vollst ndigen Einblick zu gew hren, wird auf praktische Aspekte sowie theoretische Hintergr nde eingegangen. Im praxisorientierten Abschnitt stehen die besonderen Gegebenheiten der Softwareindustrie und die im SAP-Umfeld anzutreffenden Kooperationsmodelle im Vordergrund. Anschlie end wird die Vereinbarkeit einiger konomischer Theorien mit der Realit t der Unternehmenskooperationen gepr ft und wichtige Erfolgsfaktoren abgeleitet. Um eine detaillierte Darstellung des SAP-Zuliefernetzwerks sowie der enthaltenen Partnerbeziehungen zu erm glichen, wurden Expertenbefragungen mit Vertretern einiger Softwarehersteller durchgef hrt. Grundlage der Interviews war dabei ein in Zusammenarbeit mit Herrn Ralf Meyer (Synomic GmbH) und Herrn Dr. Karl Popp (SAP AG) erstellter Fragebogen, der viele Aspekte des Themenbereichs abdeckt. Dieser umfasst einerseits Fragen zum Unternehmen, wie zum Beispiel zur vorhandenen Unternehmens- und Partneringstrategie und andererseits Fragen zur Art der bestehenden Kooperationsbeziehungen mit der SAP im NetWeaver-Umfeld. Auf Grundlage dieser Informationen werden Handlungsempfehlungen bereitgestellt, die aufzeigen welche Kooperationsbeziehungen unter welchen Bedingungen sinnvoll sind. Zusammenfassend besteht das Ziel der Arbeit in der transparenten Darstellung der anzutreffenden Partnerbeziehungen und in der Analyse konomischer Theorien auf deren Aussagekraft zum Thema der Unternehmenskooperation. Die durchgef hrte Expertenbefragung ist f r beide dieser Ziele von gro er Bedeutung und erm glicht praxisnahe Einblicke in die vorherrschenden Strukturen und Vorg nge.
 

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Contents

Einleitung
1
Kooperationsbeziehungen Begriffe Grundlagen
7
Die Zuliefererpyramide
11
Netzwerke durch QuasiInternalisierung und Externalisierung
18
Netzwerkbildung durch Interessengemeinschaft
20
Die Softwareindustrie Rahmenbedingungen Partnermodelle
27
Systematisierung potenzieller Kooperationspartner
34
Systematisierung potenzieller Business Modelle
37
Einflussfaktoren der Opportunismusneigung
81
Eigenschaften einer Leistung versus Einbindungsform
91
Transaktionskosten der Koordinationsformen in Abhängigkeit von Spezifität Unsicherheit und strategischer Relevanz
92
Einflussgrößen auf die Transaktionskosten
94
Interaktions und Leistungserstellungsprozess bei der vollständigen Versicherung des Agenten
106
Interaktions und Leistungserstellungsprozess bei der FranchiseGebühr
107
Interaktions und Leistungserstellungsprozess bei einem outputab hängigen Anreizvertrag
108
Expertenbefragung zum Thema Unternehmenskooperation
141

Der Austauschprozess beim Resell
41
Der Austauschprozess beim Revenue Share
42
Revenue Share Parameter der Ausgestaltung
43
Der Austauschprozess bei der OEMPartnerschaft
44
Der Austauschprozess bei der ReferralPartnerschaft
46
Zertifizierung Parameter der Ausgestaltung
48
Beispielhafter Austauschprozess einer Development Cooperation
49
Development Cooperation Parameter der Ausgestaltung
50
Der Austauschprozess einer Standardisation Community
51
Der Austauschprozess bei der ESC Partnerschaft
52
Der idealisierte Verlauf einer Partnerschaft
53
Einordnung der Partnermodelle in das SAP Ökosystem
56
Interessengruppen der Kooperation
58
Partnertypen SAP Perspektive
59
Partnertypen PartnerPerspektive
64
Ökonomische Theorien zur Beschreibung und Bewertung von Koope
69
Zusammenfassung einiger Charakteristiken der Stichprobe
147
Vergleich zweier Unternehmen ähnlicher Größe und Partneringer fahrung
148
Einflussfaktoren der angestrebten Vertragsdauer
157
Handlungsempfehlungen
163
Übersicht des Leistungsvermögens der betrachteten Theorien
166
TheorieAnnahmen vs Realität
168
Untersuchte Kombinationen von ITBusiness Modellen
169
Handlungsempfehlung Wahl eines Partneringmodells
171
Vertriebspartnerschaft Business Modelle
172
Sinnvolle Modelle einer Vertriebspartnerschaft
173
Signalingpartnerschaft Business Modelle
174
Innovationspartnerschaft Business Modelle
175
Sinnvolle Modelle einer Innovationspartnerschaft
176
Fazit und Ausblick
177
Kernelemente der Handlungsempfehlungen
180
Literaturverzeichnis
xv

Common terms and phrases

Abbildung Abnehmer Akteure allerdings Annahmen Aspekte asymmetrischen aufgrund Auszahlungsvektor Backes-Gellner 2001 Befragung beispielsweise Beschreibung und Bewertung besonders Branding Business daher Development Cooperation direkt eigene Einfluss Einflussfaktoren Einflussgrößen EMC Corporation Entscheidung Entwicklung ESRI externen Fall Folgenden Franchise-Gebühr Gewinn große grundsätzlich häufig hohen Illing Informationen Informationsasymmetrie Inventor Investitionen IP Broker IP Lessor Jost Kapitel Kernkompetenzen Know-How Komplementärprodukten Kooperation Kooperationsbeziehungen Kooperationsgewinne Kooperationsmotiv Kooperationspartner Kosten Krösus Kunden langfristige marktlichen Modelle möglich Nash-Lösung Netzwerk Netzwerkeffekte nicht-kooperativen Spieltheorie Normalfall Nutzenfunktionen OEM Partnerschaft Ökonomische Theorien Ökosystem Opportunismus Organisationsformen Pareto-Optimalität Partner Partnermodelle Picot etal Prinzipal Prinzipal und Agent Prinzipal-Agenten-Theorie Produkt Quasi-Rente Realität Referral Resell Reservationsnutzen Revenue Share Risiken Risikoaversion Risikoneutralität Rolle SAP Lösungen SAP NetWeaver Service sinnvoll Software Softwareindustrie Softwareprodukten sowie spezifische Spezifität Spieler Spieltheorie Standardisation Community stellt strategische Bedeutung Supply Chain Sydow Theorien zur Beschreibung Transaktion Transaktionskosten Transaktionskostentheorie Umsatz Unternehmen Unternehmenskooperationen unterschiedlichen Verhandlungsspiel Vertrag vorgestellt Vorteil Wertschöpfungskette wichtige zentrale Zertifizierung Ziele Zulieferer Zulieferers Zuliefernetzwerke

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