Zum Heutigen Stand Der Euthanasiediskussion in Der Schweiz

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GRIN Verlag, 2009 - 94 pages
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Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 5.5 (CH), Universitat St. Gallen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Masterarbeit wurde Ende 2005 eingereicht., Abstract: Einfach eines Tages nicht mehr aufzuwachen, plotzlich tot umzufallen, ohne Schmerzen, ohne kraftezehrende Krankheit, ohne zu leiden. So stellen sich viele Leute ihren eigenen Tod vor. Hoffen und bangen, sie wurden nicht zu denen gehoren, die alleine und verlassen, von Alter und Krankheit gezeichnet, von ubereifrigen Arzten weit uber das Sinnvolle am Leben erhalten, der Apparatemedizin zum Opfer gefallen, langst mit dem Leben abgeschlossen, einen kunstlich verlangerten Sterbeprozess ausharrend, endlich durch den so lange ersehnten Tod erlost werden. Aller Hoffnung zum trotz sterben heutzutage in der westlichen Welt die wenigsten Menschen in ihrem eigenen Bett, zu hause, in Geborgenheit. Eine veranderte Gesellschaft und Spitzenleistungen der Medizin haben dazu gefuhrt, dass die Menschen immer alter werden. Doch meist wird nicht nur das Leben verlangert, sondern auch das Sterben. Es scheint nicht mehr erlaubt zu sein, von dieser Welt zu scheiden, ohne dass nicht das Letztmogliche, das Aussergewohnlichste noch versucht worden ware um der Allmacht des Todes zu entrinnen. Wen wundert es, dass der Ruf nach einem humanen Sterben auf offene Ohren stosst, ja bald von uberallher widerhallt; dass in Zeiten immer grosserer Individualisierung das Selbstbestimmungsrecht auch uber den eigenen Tod eingefordert wird; dass in einer Welt, in der nicht mehr gewartet sondern alles geplant wird und nach straffem Zeitplan ablauft, auch das Warten auf den Tod unertraglich wird; dass da wo es nicht mehr moglich ist das Leben zu machen', nun der Tod gemacht' werden soll. Der Schrei nach dem schonen Tod" scheint naturliche Konsequenz jenes Aktivismus zu sein, der die unbedingte Lebensverlangerung zu seiner eigenen Maxime erhoben hat. In der vorliegenden Arb
 

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Contents

EINLEITUNG
1
WEITERE RELEVANTE GESICHTSPUNKTE 21 1 Theologie
21
Gesellschaftspolitische Argumente und Gesichtspunkte
32
Zwischenfazit
39
Problematik der Sterbehilfeorganisationen
47
Verfahrensfragen
54
BERÜHMTBEWEGENDE EINZELFÄLLE 61 1 Falldarstellungen
61
SCHLUSSBETRACHTUNG 66 ENTSCHEIDVERZEICHNIS
i
AUSKUNFTSPERSONEN
xv
Copyright

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