Zum Prinzip des "Arbeitenden Kunden": Automatisierung von DL - Chancen und Risiken

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GRIN Verlag, Feb 4, 2011 - Business & Economics - 106 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 2,0, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die von Günter Voß und Kerstin Rieder formulierte These des Arbeitenden Kunden wird in dieser Diplomarbeit eingehend untersucht werden. Demnach zeichnet sich eine Entwicklung ab, die langfristige Auswirkungen auf das gesamte alltägliche Leben in unserer Gesellschaft haben wird. Die Theorie des Arbeitenden Kunden analysiert einen sich derzeit abzeichnenden Trend, wonach sich Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend selbst bedienen müssen, weil Unternehmen aus Kostengründen Funktionen auf sie verlagern. Die von Kunden geleistete eigene Arbeit weist eine bislang unbekannte und neuartige Qualität auf. Als Folge – so die These - könnte sich hieraus ein neuer aktiver Grundtypus des Konsumenten in unserer Gesellschaft herausbilden. Dieser neue Konsumententypus wird von Voß und Rieder als «Arbeitender Kunde» bezeichnet. Wie gehe ich bei der Bearbeitung des Themas vor? Zunächst stelle ich im zweiten Kapitel die These des Arbeitenden Kunden kurz im Allgemeinen vor. Dann beschreibe ich im dritten Kapitel den historischen Prozess der zunehmenden Auslagerung betrieblicher Funktionen auf die Kunden, der schließlich in der heutigen Situation seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Im darauf folgenden Kapitel geht es um die Entdeckung des aktiven Konsumenten in der betriebswirtschaftlichen Forschung. Zudem wird aufgezeigt, wie das Zusammenspiel zwischen aktivem Konsument und Unternehmen funktioniert. Dabei wird auch der betriebliche Hintergrund der Entwicklung beleuchtet werden. Im fünften Kapitel wird der Sturkurwandel skizzenhaft anhand der Dimensionen Praxis, Ökonomie und Existenzialität diskutiert. In diesem Kontext wird der Zusammenhang von Arbeitskraft(-Nutzung) und Konsum verdeutlicht. Um die Skizze des neuen Arbeitenden Kunden anschaulich zu machen, folgt an dieser Stelle ein grobes Raster historischer Konsumententypen. Den Abschluss der Arbeit bildet letztlich das Fazit zum behandelten Them
 

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Contents

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Common terms and phrases

aktiven Konsum aktuellen Entwicklungen Anforderungen Arbeit und Leben Arbeitenden Kunden Arbeitskraft Arbeitskraftunternehmer Auslagerung von Tätigkeiten Ausweitung Automaten Beispiel beispielsweise Bereichen bereits Berekoven Beschäftigten betrieblichen betriebswirtschaftlichen beziehungsweise bisher bislang Brunner BundOnline 2005 Business Process Reengineering Co-Produktion Deutschland Dienstleistungen Dienstleistungsarbeit Dimension Direktbanken E-Government ebay Ebenda eingebunden erbringen ersten erweiterte Euro explizit Form formellen Funktionen G./Rieder geht gezielt IKEA individuellen industriell insbesondere Internet IuK-Technologien Jahren Jahrhunderts Jean Fourastié Kaelble Konsumenten Konsumgesellschaft konsumtive Konzept Kundenentwicklung Kundschaft Leistungen Leistungserbringung Leitbild Kundenorientierung letztlich Markt Marktorientierung McDonald's McDonaldisierung Menschen Mitarbeiter modernen muss neue Qualität nutzen Nutzung ökonomischen Ökonomisierung Online Online-Banking Organisation Patienten privaten Produktion produktiven Potenziale Produzenten Prosumer Prozesse Rationalisierung Rationalität Ressource Restaurant Ritzer Rolle Selbstbedienung Service Customer Performance soll somit Soziologe standardisierten Strategien systematisch Systemische Rationalisierung technische Tertiarisierung Toffler und/oder unserer Gesellschaft unterschiedlichen User Communities Verbetrieblichung viele virtuelle Produkte Virtuelle Unternehmen Voß und Rieder Wandel weitgehend Wertewandel Wertschöpfung Wertschöpfungsaktivitäten Wirtschaft zentrale Ziel zirka Zugriff zunehmend

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