Zum Umgang mit Interkulturalität im Religionsunterricht

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Padagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,7, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Didaktische und methodische Gesichtspunkte interkulturellen Lehrens und Lernens, Sprache: Deutsch, Abstract: Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos. Dies ist der Titel eines Seminares, welches ich in der vergangenen Woche im Rahmen meines Studiums der katholischen Religionslehre besuchte. Einen ganzen Abend lang erlauterte Walter Langer - Referent der Stiftung Weltethos und selbst erfahrener Gesamtschullehrer - im Kreise junger angehender Religionslehrer, wie es moglich ist, das Thema der Weltreligionen im katholischen Religionsunterricht umzusetzen und dabei einen Beitrag dazu zu leisten, den oftmals religios heterogenen Schulergruppen mit der erforderlichen Sensibilitat zu begegnen. Im Rahmen seiner Prasentation uber die Wirksamkeit von Bildern als gelungener Ansatzpunkt fur Diskussionen mit den SchulerInnen kam Langer dabei auch auf das Thema Islam. In diesem Kontext prasentierte er den Teilnehmern das Bild einer jungen Muslima, die - ausgepeitscht, blutend und der Rucken mit Suren des Koran beschmiert - am Boden liegt. Dieser provokante Ansatz, so Langer, mache es moglich, in eine differenzierte Diskussion uber den Islam einzusteigen, bei der mit Vorurteilen aufzuraumen sei. Zunachst schockiert uber die Direktheit Langers Vorgehen, mochte ich mich im Rahmen dieser Arbeit damit beschaftigen, ob sich adaquater Umgang mit einer heterogenen Schulerschaft im katholischen RU derartig gestalten kann oder ob das Vorgehen Langers hinsichtlich der besonderen Voraussetzungen einiger Modifikationen bedarf. Dazu gilt es zunachst, grundlegende Unterschiede zwischen den SchulerInnen zu erarbeiten, die auf dem divergierenden Religionsbekenntnis basieren (II). Im Anschluss daran soll auf Grundlage von Thesen zur Interkulturalitat erortert werden, ob es im RU Moglichkeiten gibt, gerade hin
 

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8QWHUULFKW abgedroschenen allerdings Alltag Altenberger 2007 Aspekt Aussage Aus Fremdheit Auswirkungen Authentizität bereits Beschäftigung besonders Bewältigungsstrategie Bezug Bolten Chance Charakter interkultureller Kompetenz Christentum christlichen SchülerInnen christlichen und muslimischen curriculare der/die ReligionslehrerIn deutlich Dialog Diskussion divergierenden Glaubensbekenntnisses eigenen Kultur elementaren entgegenzuwirken soll Erziehungswissenschaft Ethos Experten folglich Frage Fremdheit lernen Gegenseitige Vorurteile gerade hinsichtlich Gogolin Handlungskompetenz Herausforderung heterogenen Schülerschaft HLQHQ HLVH Interkulturalität im Religionsunterricht interkulturelle Komponenten interkulturelles Lernen interreligiösem Lernen Interreligiösität katholischen RU klasseninternen konkrete Lehrenden LehrerInnen Lehrkörper Lernbereitschaft Lernen im RU Mark Valentin Metaebene Möglichkeiten muslimischen Mitschülern muslimischen SchülerInnen Nauck oftmals Perspektivenwechsel Pluralität Postulat Praxisbezug provokant QLFKW Rahmen Religion Religionsbekenntnisses religiös heterogenen Rollendistanz ROWHQ Schlüsselreiz SchülerInnen christlichen Schulfach zu betrachten skizzierte somit sowie Stelle Thema Islam thematisierten Thesen zur Interkulturalität Toleranz Umgang mit Interkulturalität unabdingbar Unterricht Unterschiede Valentin Zum Umgang verdeutlicht vermag Vermittlung interkultureller Kompetenz vielmehr VLQG Voraussetzung Vorgehen Langers Weltreligion Islam wichtig wirkende Vorgehen zunächst

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