Zur Abschätzung makroökonomischer Effekte von sportlichen Großereignissen - Darstellung und kritische Würdigung am Beispiel der Fußballweltmeisterschaft

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GRIN Verlag, 2007 - 110 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich VWL - Makrookonomie, allgemein, Note: 1,0, Ruhr-Universitat Bochum, 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Motor der deutschen Wirtschaft lauft [...] noch nicht rund." Die Uberwindung einer zahen Stagnation durch die einsetzende konjunkturelle Erholung stutzt sich vornehmlich auf einen beachtlich starken auenwirtschaftlichen Impuls. Der inlandischen Verwendung wird hingegen hochstens ein stotternder Start attestiert. Privater Konsum und Bruttoanlageinvestitionen verharren auch in aktuellen Prognosen fur 2005 nur auf Vorjahresniveau. Die im Grundsatz wettbewerbsfahige unternehmerische Basis und die Moglichkeit, aus eigener Kraft das Tal zu durchschreiten, werden uberschattet durch von vielen in schwarzen Farben gemalte Zukunftsperspektiven der deutschen Volkswirtschaft. "Endlich raus aus dem Jammertal" soll Deutschland mit der FIFA Fuball-Weltmeisterschaft 2006, fordert Wolfgang Clement, der sich von der deutschen WM-Austragung Optimismus und "einen Schub fur das Land" verspricht. Angesichts derartiger Zuschreibungen fuhlt man sich an 1974 erinnert: Mit "Fuball ist unser Leben" besingen Tony Marschall, Franz Beckenbauer und die Mitstreiter der deutschen Elf damals die groe Bedeutung von "Konig Fuball." Abseits eines Bildes des Fuballs als "Spiegel der Gesellschaft oder soziales Paralleluniversum" stellt sich die Frage, welchen Beitrag die Fuball-Weltmeisterschaft 2006 zu den zentralen "Herausforderungen im Inland" zu leisten vermag. Tatsachlich finden die von Wolfgang Clement proklamierten positiven Effekte des Turniers in der wissenschaftlichen und offentlichen Diskussion breite Zustimmung. "Volkswirtschaftliches Gut von 10 Milliarden Euro," "Jobmaschine schafft 30.000 neue Stellen bis 2010" oder "realer Wachstumseffekt in Hohe von 0,5%" sind nur eine exemplarische Auswahl von der WM 2006 zugeschriebenen Attributen. Die "sehr hohe Erwartungshaltung" wird begleitet von teils ernu
 

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