Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung

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GRIN Verlag, Apr 23, 2010 - Health & Fitness - 34 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule (Fachbereich Gesundheit und Pflege / Pflegemanagement), Sprache: Deutsch, Abstract: Gesundheitsvorsorge, Prävention, gesundes Leben, Hilfe zur Selbsthilfe, sind nur einige wenige Schlagworte, mit denen sich sowohl die Fach-, als auch die Boulevardpresse täglich befasst. Was verbirgt sich aber hinter diesen einzelnen Begriffen? Wie lassen sie sich gegenseitig abgrenzen, oder ist gar mit allen Begriffen dasselbe gemeint? Welche Rolle spielt hier die Pflege? Welchen Einfluss hat diese Profession auf das Verhalten der Gesellschaft? Bei differenzierter Betrachtung, lässt sich zeigen, dass es sich im einen Fall nur um den Umgang mit Krankheit, im anderen Fall jedoch um den Umgang mit Gesundheit handelt. Hat die Pflege in ihrem Selbstverständnis in den vergangenen Jahrzehnten sich ausschließlich auf defizitorientierte Modelle der Pflege konzentriert, wächst zunehmend die Anforderung, -aufgrund gewandelter Anspruchshaltung vieler Patienten- nicht nur eine kompetente fachlich hochwertige medizinische Versorgung anzubieten, sondern auch eine fürsorgliche Pflege, umfassende Beratung und Informationsvermittlung, so wie Netzwerkvermittlung anbieten kann. Diese, an die Profession der Pflege gestellte Anforderung, ist eine große Herausforderung an die jeweiligen Einrichtungsträger und Berufsverbände. Es gilt hier bestmögliche Kundenzufriedenheit mit größter ökonomischer Effizienz zu vereinen. In einer Zeit, wo sich Entbürokratisierung zwar auf der politischen Bühne, in der Praxis jedoch nicht realisieren lässt, fällt dies sehr schwer. Im Zuge fortschreitender Ressourcenbündelung scheint es unmöglich, bei den immer mehr anfallenden Tätigkeiten noch Platz und Zeit für Gesundheitsförderung einzuräumen. Der erste Anschein mag vermitteln, dass es sich um fachfremde Themen und Tätigkeiten handelt, für die die Pflege nicht zuständig ist. Gerade dann, wenn niedrige Personalbesetzungen den Arbeitsalltag der Pflege bestimmen, mögen viele Kolleginnen und Kollegen keine Einsicht dafür haben, dass gerade der Bereich Gesundheitsförderung ein zentrales Thema in der künftigen Arbeit der Profession Pflege sein muss. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die Betrachtung der Patienten bezüglich der Gesundheitsvorsorge, sondern vielmehr auch um das große Potenzial der in der Pflege tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur wenn diese die Möglichkeit haben, ihre eigene Gesundheit zu erhalten, können sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ihr Know-how, aber auch die mit der Gesundheitsvorsorge gemachten Erfahrungen weitervermitteln.
 

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1.1 Verhältnis 1.2.1 Gesundheitsförderung 2.4 Pflege pflegen Abgrenzung zur Prävention ambulanten Pflege Anforderungen Ansatz ANTONOVSKY Auftaktveranstaltung Das BGW Badenberg Begriff Gesundheitswissenschaften Beispiel der Gesundheitsförderung Belastung Bereich der Gesundheitsförderung Beruf Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst betriebliche Gesundheitsförderung betriebliches Gesundheitsmanagement beziehungsweise Bezug zur Salutogenese bpa Projekt Pflege Brieskorn-Zinke 1996 Dach der Gesundheitswissenschaften Differenzierte Arbeitsbelastung Doris Venzke Ebenen der Gesundheitsförderung Ebenen untereinander einzelnen Ebenen Entwicklung Flothow gemeinsam Neues gestalten Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Gesundheitsförderung mit Bezug Gesundheitsmanagement in Einrichtungen Gesundheitsvorsorge Gesundheitswesen Handlungsfelder Hurrelmann Jahre Kellnhauser 2000 Kompetenz krank und bekommen Krankenpflege Krankenpflegegesetz Lungenkrebs Maßnahmen Menschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss notwendig Online im Internet Paradigmenwechsel Patienten persönliche Pflegeberufe Pflegeforschung Pflegekräfte Pflegemanagement Pflegemodelle Pflegepraxis pflegerischen Pflegewissenschaft Präsentation im Rahmen Präventionsgesetz Profession Projekt Pflege pflegen psychische Rahmen der Auftaktveranstaltung Risikofaktoren Schlüsselqualifikation Sichtweise sowie sowohl soziale Stand stationären Altenpflege Studienbrief der Hamburger subsumiert Tätigkeiten Umgang mit Gesundheit Unfallschwerpunkte Unterstützung vielmehr Waller o.J. Weltgesundheitsorganisation wissenschaftlich Wohlbefinden www.gesundheit-im-unternehmen.de Folie WWW.GRIN.com Ziel

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