Zur Bedeutung jugend- und kriminalitätstheoretischer Erklärungsansätze in der Sozialen Arbeit

Front Cover
GRIN Verlag, Jan 21, 2005 - Social Science - 90 pages
0 Reviews
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2,0, Hochschule Koblenz, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jugend und Jugendkriminalität – ein ständiges Thema in der Gesellschaft und in der Sozialen Arbeit. Dort und auch in den Medien gibt es darüber immer wieder aktuelle Debatten. Das Image der Jugend ist geprägt von Unterschiedlichkeiten und Widersprüchen. In den Medien werden spezifische jugendtypische Verhaltensweisen skandalisiert. „Das Wissen über Jugendliche, über ihre Handlungsmuster und Verhaltensstrategien, ihre Ziele und Ansprüche basiert nicht nur auf Beobachtungen und der Bewertung realer Vorgänge, sondern speist sich nicht zuletzt auch aus dem, was über sie in den Medien berichtet wird. Insbesondere dort, wo die unmittelbare Interaktion mit einem Jugendlichen fehlt und die Kommunikation ausbleibt, dominiert das medial vermittelte Wissen.“ Aktuell in den Diskussionen ist immer wieder die steigende Gewalt von Jugendlichen. Es dreht sich darum, dass die Gewalt von Jugendlichen unterbunden werden soll, z. B. in dem man gewaltverherrlichende Videospiele verbietet. Weiterhin sind Anlässe zur Diskussion Übergriffe von Jugendlichen z. B. an Schulen oder in Heimen. Es stellt sich die Frage, ob die Kriminalität von Jugendlichen tatsächlich zugenommen hat und wenn ja, welche Ursachen dies haben könnte und inwieweit die soziale Arbeit darauf einwirken kann. Bevor in meiner Diplomarbeit speziell auf die Jugendkriminalität eingegangen wird, thematisiere ich die Jugendphase allgemein. Ich werde die Probleme, die in dieser Phase vorherrschen, aufzeigen. Es werden Theorien dargestellt, die die Entwicklung des Jugendlichen beleuchten und versuchen, die Entstehung von abweichendem Verhalten zu erklären. Danach werde ich auf abweichendes Verhalten eingehen. Anschließend werde ich mich speziell mit der Thematik „Jugendkriminalität“ auseinander setzen. Hier zeige ich auf, wie sich das kriminelle Verhalten von Jugendlichen im Laufe der Zeit verändert hat. Dann werde ich anhand von Theorien aufzeigen, welche Ursachen für das kriminelle Verhalten gesehen werden können. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist der Bezug zur sozialen Arbeit. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung diese Theorien für die soziale Arbeit haben. Außerdem wird in dieser Arbeit aufgezeigt, inwiefern es möglich ist, präventiv der Jugendkriminalität vorzubeugen und wie die soziale Arbeit einen Einfluss darauf haben kann. Angemerkt werden soll, dass zur Vereinfachung die Formulierungen in männlicher Form verwendet werden, wobei die weibliche Form eingeschlossen ist.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
II
2
III
7
IV
30
V
43
VI
68
VII
77
VIII
82

Common terms and phrases

abweichendes Verhalten allerdings anerkannten Ziele Angebote Anomie Anomietheorie Ansätze Aufgabe Baacke bedeutet Bereich besonders bestimmte bewältigen Bezugspersonen Bindungen definiert Delikte delinquent Dunkelfeldforschungen eigenen Einstellungen Eltern entsteht Entwicklung tatverdächtiger Jugendlicher erreichen erst Erwachsenen Erwachsenenalter Erziehung Familie geht Generalprävention geringen Selbstkontrolle Gesellschaft gibt Göppinger Gruppen Handelns Handlungen Handlungsmöglichkeiten Heranwachsenden Hohe Hurrelmann Identität Individuation Individuum Interaktion Jugendalter Jugendgerichtsgesetz Jugendhilfe Jugendkriminalität Jugendphase Kinder und Jugendliche konform Kontext Kontrolltheorien Kriminalität Kriminalitätsbelastung Kriminalprävention kriminelles Verhalten kulturelle Ziele Labeling Approach Lamnek Lebenswelt legitimen Mittel Lernen am Modell mangelnde Selbstkontrolle meist Menschen Merton möglich Normen und Werte normkonform ökologische Ostendorf Personen Persönlichkeitsentwicklung Phase Polizeiliche Kriminalstatistik primären Prävention Prozess psychische psychoanalytischen Rahmen Reaktionen Rolle Schule sekundäre Devianz sollte somit sowie soziale Kontrolle sozialen Arbeit sozialen Arbeit muss sozialen Umwelt Sozialisation Sozialpädagoge Spezialprävention stark Statuspassagen straffällig Strafrecht Straftaten Strukturen Strukturfunktionalismus Subkulturtheorien System Systeme Täter Umfeld unterschiedlich Unterstützung Ursache verändert Verhalten verstößt Verhaltensweisen viele Weiterhin wichtig Zone Zuschreibungsprozesse

Bibliographic information