Zur Bedeutung sozialer Anerkennung im Prozess der Identitätskonstruktion

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GRIN Verlag, Feb 23, 2005 - Education - 13 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut (1,3), Universität zu Köln (Pädagogisches Seminar), Veranstaltung: HS Die pädagogische Frage nach dem gelingenden Leben, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erforschung der Identität, insbesondere der Komponenten die zu ihrer erfolgreichen Entwicklung beitragen, stellt seit jeher eine zentrale und nur interdisziplinär zu bearbeitende Aufgabe humanistisch orientierter Wissenschaften dar. Im Geflecht unterschiedlichster Einflüsse, deren Wirkmechanismen von der Neurologie über die Psychologie bis zur Soziologie unter jeweils anderen Fragestellungen untersucht werden, beschäftigt sich auch die Pädagogik mit der Rolle sozialer Faktoren bei der Konstruktion einer stabilen und ausgeglichenen Identität. Wie können diese problemadäquat analysiert und in pädagogisch fruchtbare Handlungsmaximen übersetzt werden ? Solch eine Analyse wird umso schwieriger, je komplexer sich zum einen das Interaktionsfeld entwickelt und je dynamischer sich zum anderen die externen Umstände verändern. So stellen die großen sozialen Trends unserer Zeit die Pädagogik vor neue Herausforderungen1. Es geht im Kern um die Frage, welche Kompetenzen Heranwachsende brauchen und wie diese erworben werden um sich in einer zunehmend globalisierten, individualisierten und schnelllebigeren Risikogesellschaft 2 als authentisches, innerlich gefestigtes Individuum zu behaupten3. Sozialpädagogische Identitätsarbeit muss in diesem Kontext als Schaffung von Lebenskohärenz interpretiert werden, die umso schwieriger zu erreichen ist, je fluider die Gesellschaft wird, je stärker traditionelle Grenzen in Fluss geraten, je mehr ehemals statische Konstanten zu dynamischen Variablen werden. [...] 1 Vgl. Lechner, S.1 2 Vgl. Beck, Ulrich; Risikogesellschaft, Auf dem Weg in eine andere Moderne, München 1986; zitiert aus: Lechner, S.1 3 Vgl. Keupp 2003, S.12
 

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3.1 Anerkennungsformen 3.1.1 Emotionale Zuwendung 3.1.2 Rechtliche Achtung 3.1.3 Soziale Wertschätzung 3.2 Anerkennungsdimensionen Anerkennungstheorie Axel Honneths Art und Weise autonome Bedürfnisstruktur beispielsweise bezieht Bildungspolitik Brauchen deformierten deutschen Bildungswesen deutschen Schulen Dimensionen der Anerkennung eigenen Körper emotionale Anerkennung erste Form fehlende Folgen sozialer Missachtung Form der Anerkennung Form der Nicht-Anerkennung Formen und Dimensionen Formen und psychische Geflecht gegenseitige Anerkennung gesellschaftliche Anerkennung gesunde Grammatik sozialer Konflikte Identität Identitätsentwicklung Identitätskonstruktion individueller Leistungen Individuen Individuum interdependenten Interkulturell Kampf um Anerkennung Keupp Kompetenzen konkrete Kontext Konzept der sozialphilosophischen Kultur der Anerkennung kulturelle Lechner Mangel mangelhaft Matzen moralischen Grammatik sozialer moralischen Grundüberzeugungen Pädagogische Handlungsmaximen Peer Group Person PISA Politik der Anerkennung positiven Selbstbezugs Primärbeziehungen Prinzip problemadäquat Psyche psychische Folgen sozialer Psychologie psychosoziale Ressourcen reziprok Selbstachtung Selbstanerkennung Selbstvertrauens Selbstwertschätzung selten in Sucht Sitzer Solidarität somit sowohl soziale Netzwerke sozialer Anerkennung sozialphilosophischen Anerkennungstheorie Axel stellen Subjekt Taylor umso schwieriger Umwelt unzureichenden Vertrauensverlust vorstellbar wechselseitigen Wertvorstellungen zitiert Zusammenhang Zusammenspiel

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