Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht

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GRIN Verlag, Jan 9, 2004 - Education - 85 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,7, Fachhochschule Dortmund (Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Alltag von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Kindheit heute wird eher als Medienkindheit bezeichnet. Die steigende Mediatisierung der kindlichen Erfahrungswelt erhöht die Sorge, dass die Kindheit im klassischen Sinne voll und ganz in einem Dickicht der unterschiedlichsten Medien untergeht. Multimediale Unterhaltungsangebote mit Film und Fernsehen als Leitmedien werden global vermarktet und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zu jedem dieser Angebote gibt es mittlerweile Begleitprogramme, zum Beispiel im Internet, bei denen sich die Fans interaktiv einschalten können. Vom Fernsehhelden zum Computerhelden, von der Bilderbuchfigur zum Kartenquartett, von der Spielfigur zum Aufkleber. Mittlerweile sind in den meisten Kinderzimmern solche „Medienstars“ zu finden. Die Popularität bestimmter Charaktere und Motive aus einem Medium wird ausgenutzt und in ein anderes Medium transportiert. So werden Mengen von Heften, Büchern, Spielzeug und Schulmaterial und auch Bekleidung von beispielsweise „Bob der Baumeister“ oder dem Nachwuchszauberer „Harry Potter“ verkauft. Je länger eine dieser Figuren präsent ist, umso mehr Firmen springen auf den lukrativen Vermarktungs-Zug auf und bringen immer neue Produkte heraus. Dieser Verbund wird durch den Verkauf von Lizenzen - also Nebenrechten - auf unterschiedliche Konsumgüterbereiche ausgeweitet. Die Konsumindustrie handelt schon lange nach dem bewährten Motto „Kümmere dich in der Werbung frühzeitig um die Kleinen, dann hast Du den Kunden von morgen“ und hat es somit unverkennbar deutlich auf die Kunden aus dem Kinderzimmer abgesehen.
 

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