Zur Erinnerung an die Jahrhundertfeier des k. k. Schottengymnasiums in Wien

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Im Selbstverlag des Stiftes Schotten, 1908 - Schools - 60 pages
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Page 40 - Der hochw. Hr. Sigismund, Abt der Benediktinerstifte zu den Schotten in Wien und zu Telky in Ungarn etc., hat keine Opfer gescheut, um die Umgestaltung des Schottengymnasiums in ein vollständiges mit 8 Klassen auf die zweckmaßigste und würdigste Weise zu bewerkstelligen.
Page 17 - Schottenklosters, durch die das Schottengymnasium zu dem werden konnte, was es ist: zu einer mit dem geistigen Leben Wiens und Niederösterreichs untrennbar verbundenen, im edelsten Sinne volkstümlichen Lehranstalt. Dieses von Hibernern und Schotten gegründete Kloster ist im Verlaufe der Jahrhunderte durch und durch deutsch, österreichisch-deutsch, genauer gesprochen, niederösterreichisch, wienerisch geworden und von der Zeit, da diese Entwicklung anhob, schreibt sich sein Aufblühen her.
Page 41 - GoetheBiographie besteht in dem Satze: „Goethe, geboren zu Frankfurt am Main 1749, noch im Leben, von seinen Werken sind bisher in Wien 23 Bände erschienen.
Page 17 - Benedikt von alters her. Mag das Schottengymnasium als Gymnasium nach modernem Begriffe auch erst hundert Jahre alt sein, so reicht die Schule des Klosters mit ihren ersten Anfängen doch Jahrhunderte weit in jene dunklen Zeiten zurück, die Bildung und Gesittung zuerst in den fruchtbaren Boden der Ostmark ausgesät und gepflanzt hatten.
Page 40 - da der Hofrath und Abt zu den Schotten um das ihm von Sr. Majestät übergebene Gymnasium besonders verdient machet, indem er die fähigsten Individuen seines Stiftes dem Lehramt widmet und dieselben sorgfältig dazu vorbereiten läßt, so daß er immer geprüfte Lehrer für jede Personalveränderung vorräthig hat, überdieß das Gymnasium mit allen litterarischen Hülfsmitteln freigebig versieht und dadurch unter die vorzüglichsten Gymnasien gehoben hat".
Page 16 - ... einwenden, daß die gemeinsam verlebte Schulzeit immer ein derartiges Band zwischen den Menschen knüpft. Wir alten Schottner aber — natürlich, ohne uns deshalb über andere erheben zu wollen — wissen das anders und besser. Für uns enthält die Erinnerung an die Schulzeit noch etwas mehr, als...
Page 16 - Gymnasiums zu prüfen hatte, vorempfunden haben muß, als sie die „kostbare Ruhe" des Ortes rühmte. Von einem Hauch des Friedens und der Sammlung fühlt sich heute noch jeder angeweht, der aus dem Getümmel und Lärm der Großstadt die Höfe des Schottengebäudes betritt.
Page 17 - Zeit geistiggewachsen zu sein und uns durch ihre Kämpfe heil hindurchzuschlagen, vermögen zu noch höheren, ernsteren Gedanken anzuregen. Was im Bereiche abstrakter Theorie unversöhnlich erscheint, das zeigt uns die wesenhafte Wirklichkeit oft in eigenartigen, ausdrucksvollen Persönlichkeiten zu schöner...
Page 16 - ... anderer Gymnasien an ihr besitzen mögen, etwas Eigenes und ganz Besonderes, etwas, das auf das innigste verwoben ist mit der, wie alles Individuelle, kaum definierbaren Eigenart des Schottengymnasiums, mit dem Geist, der von jeher in seinen Schulzimmern geherrscht hat, mit den...
Page 40 - wegen seines Eifers und seiner ausgezeichneten Tätigkeit in der Beförderung des Lateinsprechens" belobt wurde. Besonders warm spricht sich ein Regierungsdekret vom 15. Februar 1825 über den Zustand der gesamten Anstalt aus, „da der Hofrath und Abt zu den Schotten um das ihm von Sr. Majestät übergebene Gymnasium besonders verdient machet, indem er die fähigsten Individuen seines Stiftes dem Lehramt widmet und dieselben sorgfältig dazu vorbereiten läßt, so daß er immer geprüfte Lehrer...

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