Zur Existenz einer Unternehmerpersönlichkeit im Kontext des Gründungsprozesses

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GRIN Verlag, Jul 4, 2003 - Business & Economics - 87 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Entrepreneurship und Innovationsmanagement), Veranstaltung: Entrepreneurship und Innovationsmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) kommt bei Wirtschaftswachstum und der Schaffung neuer Arbeitsplätze eine besondere Bedeutung zu (Frese/Chell/Klandt, 2000, S. 3). Dies gilt insbesondere für Unternehmen innovativer Hochleistungstechnologien (Audretsch, 2002, S. 1221; Licht/Nerlinger, 1997, S. 203). Insgesamt 99 % aller deutschen Unternehmen zählen zum Kreis des Mittelstandes, fast 70 % der verfügbaren Arbeitsplätze können diese Unternehmen auf sich vereinigen (BMWi, 1997, S. 16). Shane (1996, S. 747) zeigt, dass 80 % aller neu geschaffenen Stellen auf Neugründungen zurückzuführen sind. Eine direkte Korrelation zwischen Arbeitslosenquote und unternehmerischer Aktivität wurde zudem in einer multinationalen Studie direkt nachgewiesen (Bögenhold/Staber, 1990). Unternehmertum kann somit als eines der zentralen Aspekte zur Lösung der wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen angesehen werden (Stewart, 1996, S. 3). Doch wie entsteht Unternehmertum? Welche Voraussetzungen stimulieren Erfolg versprechende Gründungsaktivitäten? Die Forschung der letzten vierzig Jahre hat gezeigt, dass ein Zusammenspiel psychologischer, soziologischer, demographischer und wirtschaftlicher Aspekte bei der Beantwortung beider Fragen zu berücksichtigen ist (u. a. Hisrich, 2000, S. 93; Stewart, 1996, S. 6; Cunningham/Lischeron, 1991, S. 46; Sexton/Bowman, 1985, S. 138). Die Gründung eines Unternehmens ist zudem mit hohen finanziellen, gesellschaftlichen und beruflichen Risiken verbunden (Brockhaus, 1982, S. 46). Zentrales Element innerhalb dieses Prozesses ist und bleibt deshalb der Unternehmer selbst (vgl. Cromie/O‘Donaghue,1992, S. 66). Dies wirft die Frage auf, wie der potentielle Unternehmer agiert, wie er denkt, letztlich, welche spezifische Persönlichkeitsstruktur er aufweist, und ob diese in allgemeiner Form überhaupt existiert. Ist es zudem sinnvoll und notwendig, den Unternehmer zu begreifen, um den Unternehmensgründungsprozess zu verstehen und zu beeinflussen? [...] 1 Audretsch (2002, S. 111) ermittelt in eigenen Studien, dass kleine- und mittelständische Hochtechnologiefirmen die treibende Kraft bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze sind.
 

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Contents

3 3 Demographische Einflüsse 51 3 3 1 Arbeitsplatzes und UnZufriedenheit 52 3 3 2 Arbeitserfahrung 52 3 3 3 Alter 52
3
Einleitung 1 1 1 Motivation 1 1 2 Vorgehensweise 3 2 Unternehmerdefinition eine Abgrenzung 4 3 Theorien zur Unternehmerpersönlichkeit 10 3 1...
33
4 1 Der Unternehmer und sein Umfeld 55 4 2 Modell der unternehmerischen Disposition 57 4 2 1 Persönlichkeit 59 4 2 2 Umwelt
59

Common terms and phrases

Abschnitt Albert Bandura Allport Ambiguitätstoleranz Asendorpf Aspekte aufgrund Autoren Baron/Markman Begley/Boyd Beschreibung Beziehung Brockhaus 1980b Carland Chell Cromie Definition Effektgröße Einfluss Empirie empirisch Entrepreneur Entrepreneurial Entrepreneurship Entrepreneurship Theory Entrepreneurship-Forschung entscheidende erfolgreiche Ergebnis Extraversion Faktoren Furnham Gartner generell Gewichtete Durchschnittskorrelation Goebel/Frese 1999 Gründer/Nichtgründer Gründerpersönlichkeit Grundgesamtheit Gründungsforschung Gründungsprozess Heffalump Hisrich hohe internale individuell Innovation innovativen internale Kontrollüberzeugung Journal Klandt kognitive Kognitive Dissonanz Konzept Korrelation Korrelationskoeffizienten Kreativität Leistungsmotiv Leistungsmotivation Leistungsmotivierte leitende Angestellte Lumkin Management Markman Marktchancen McClelland 1961 Merkmale Modell Müller Neurotizismus New Venture Personality Persönlichkeit Persönlichkeitseigenschaften Persönlichkeitsmerkmale Persönlichkeitspsychologie positive Proaktivität Psychological Psychology Rauch und Frese Rauch/Frese Reliabilität Richard Cantillon Risikobereitschaft Risikoneigung Schmitt-Rodermund Schmitt-Rodermund/Vondracek Selbständigkeit Selbstwirksamkeit Sexton Shaver/Scott signifikante Unterschiede Signifikanzniveau Situationen situative Small Business sönlichkeit sowie sozialen spezifischen Stewart/Roth Stichprobengröße Studie n r Tabelle ternehmer Theorie Timmons Unternehmensgründung Unternehmer/Manager unternehmerbezogenen unternehmerische Orientierung unternehmerischen Erfolg unternehmerischer Aktivität Unternehmerpersönlichkeit Unternehmertum Untersuchungen Utsch Varianz Vergleichsgruppen Verhalten weitere wirtschaftliche Ziele Zimbardo/Gerrig zudem Zumholz Zusammenhang

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