Zur "Feldtheorie" von Kurt Lewin

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Soziologie, Note: 2,0, Ruhr-Universitat Bochum, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kurt Lewin (1890-1947) war einer der einflussreichsten Sozialpsychologen seiner Zeit. Mit seinen experimentellen Methoden studierte er soziale Probleme und pragte somit die Gestaltungs- bzw. Motivationspsychologie (vgl. Rudolph, 2003. S. 84). Nachdem sich Kurt Lewin Zeit seines Lebens ausfuhrlich mit den gestaltungs- und willenspsychologischen Problemen und den dazugehorigen Forschungsexperimenten befasst hat, konstituierte er aus Komponenten beider Bereiche und eigenen Annahmen die "Feldtheorie." Die Feldtheorie betont den dynamischen Zusammenhang von Wahrnehmung, Erlebten und Verhalten. Sie ist ohne Zweifel die bedeutendste und einflussreichste Arbeit Kurt Lewins (vgl. Luck, 1996. S. 1). Handeln sollte nicht in einzelnen Teilen analysiert werden, vielmehr sollte man von der Analyse der Gesamtsituation ausgehen. Lewin knupfte mit seiner Theorie an die physikalische Feldtheorie Einsteins an, nach der eine Gesamtheit gleichzeitig bestehender Tatsachen, die als gegenseitig voneinander abhangig begriffen werden, ein Feld genannt werden (vgl. Rudolph, 2003. S. 87). Wichtige Elemente der Feldtheorie sind dementsprechend die physikalischen Begriffe Energie, Spannung bzw. Intention, Bedurfnis und Valenz. Die Feldtheorie fallt heute in den Bereich der Motivationspsychologie. Motivation ist die allgemeine Bezeichnung fur Prozesse, die korperliche und psychische Vorgange auslosen, steuern oder aufrechterhalten. (vgl. Zimbardo, Gerring, 2003. S. 350). Der Begriff der Motivation wird verwendet, um die Bevorzugung ganz bestimmter Handlungen, die Intensitat von Reaktionen und die Persistenz des Handelns bei der Verfolgung von Zielen zu erklaren. Individuelles Verhalten kann durch Motivation und somit auch durch die Feldtheorie erklart werden. Als Einstieg in meine Arbeit werde ich einige pragnant
 

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