Zur Gesundheitsförderung in der Berufsausbildung - eine empirische Analyse aus der Sicht von Arzthelferinnen

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GRIN Verlag, 2007 - 132 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Universitat Osnabruck, 63 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesundheit und deren Forderung ist seit Jahren ein Thema, das sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wegen der explodierenden Kosten lost eine Gesundheitsreform die andere ab; statt auf die kurative wird immer mehr auf die praventive Medizin gesetzt. Und nicht zuletzt breiten sich die sog. Zivilisationskrankheiten (wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs) sowie auch psychosomatische Beschwerden und psychische Storungen immer weiter aus, letztere auch bzw. gerade unter Jugendlichen. Die Ursache wird vor allem in dem enormen Stress durch die heutigen, sich rapide verandernden Lebensbedingungen (Individualisierung, Verlust traditioneller Werte und Normen, sehr hohe Arbeitslosenquote etc.) gesehen, auf die speziell Jugendliche ausserst sensibel zu reagieren scheinen; manche durch direkte gesundheitliche Beeintrachtigungen, andere durch gesundheitsriskante Verhaltensweisen (wie z.B. Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum). NORDLOHNE (1992) bezeichnet dies treffend als die Kosten jugendlicher Problembewaltigung." Die traditionelle Gesundheitserziehung mit ihrer kognitiv ausgerichteten Wissensvermittlung uber Gesundheitsrisiken und ihren moralisierenden Ermahnungen konnte bei Jugendlichen weder gesundheitsbewusstes Verhalten bewirken noch bei der Bewaltigung ihrer Probleme helfen und muss letztendlich als gescheitert betrachtet werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird nun versucht, die Gesundheit bzw. das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen durch Gesundheitsforderung zum Positiven zu verandern. So sind gesundheitsforderliche Massnahmen mittlerweile auch an vielen Schulen eingefuhrt worden. Allerdings scheint die Realitat schulischer gesundheitsfordernder Interventionen von der Umsetzung eines ganzheitlichen und salutogen ausgerichteten Konzeptes der Gesund
 

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Contents

Vorbereitung und Durchführung
54
Schlussbetrachtung und Ausblick
94
Fragebogen
i
Copyright

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Common terms and phrases

Adoleszenz allerdings Anforderungen Angaben angehenden AH angekreuzt Ansätze ANTONOVSKY Anzahl Arzthelferin Aspekte aufgrund Ausbildung ausreichende bis wenige Auszubildenden Befragten belastenden Faktoren Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz Bereich Beruf Berufsausbildung berufsbildenden Schulen Berufsschule Beschwerden oder Erkrankungen Betriebliche Gesundheitsförderung betrieblichen Bewältigung Bezug Body Mass Index BONSE-ROHMANN bzgl Chi-Quadrat-Test eher empirischen Entwicklungsaufgaben ergonomische Arbeitsplätze evtl folgende Fragebogen FRANZKOWIAK Gesamt gesundheitliche Themen Gesundheitsbildung Gesundheitserziehung Gesundheitsfachberufe gesundheitsförderliche Maßnahmen gesundheitsfördernden Maßnahmen Gesundheitsfördernden Schule gesundheitsriskante gesundheitsschädigenden Verhaltens Gesundheitsverhalten Gesundheitswissenschaften große gute handlungsorientierten Unterricht häufig HURRELMANN insgesamt Interventionen jeweils Jugendalter Jugendlichen Kohärenzgefühl Kohärenzsinn Kolleginnen Kompetenzen Konfliktbewältigung könnten Konzept körperlichen GZ Krankheit Leistungsdruck Lernorte Median medizinische Modell möglichst MOLL/SCHMAUDER/KLEINDIENST Nennungen NORDLOHNE Ottawa-Charta Personen positive Prävention Probleme Quartil Ressourcen Salutogenese Schülerinnen Schülerinteressen schulischen Gesundheitserziehung seelischen Gesundheitszustand seelischen GZ SEIFFGE-KRENKE Selbstwirksamkeitserwartungen Setting-Ansatz sollte Somit sonstiges sowie sozialen speziell Sportunterricht Stichprobe Stress Stressbewältigung subjektiven Themenbereich Unterstützung Untersuchung Veränderungsvorschläge Verhaltensweisen verhältnisbezogene vorhandenen Weiterhin wichtig Wirtschaftspädagogik Wohlbefinden Zielgruppe zufrieden zunächst Zusammenhang

Popular passages

Page 41 - ... ,Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozeß, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, daß sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie verändern können.
Page 41 - Gesundheit als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen und nicht als vorrangiges Lebensziel. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten. Die Verantwortung für Gesundheitsförderung liegt deshalb nicht nur bei dem Gesundheitssektor, sondern bei allen Politikbereichen und zielt über die Entwicklung gesünderer Lebensweisen hinaus auf...
Page 23 - Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen.
Page 26 - Gesundheitsforderung bezeichnet zusammenfassend die vorbeugenden, präventiven Zugänge zu allen Aktivitäten und Maßnahmen, die die Lebensqualität von Menschen beeinflussen, wobei hygienische, medizinische, psychische, psychiatrische, kulturelle, soziale und ökologische Aspekte vertreten sein könnten und Verhältnis- ebenso wie verhaltensbezogene Dimensionen berücksichtigt würden (Laaser, Hurrelmann & Wolters 1993).
Page 4 - Aufklärung bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise ca. circa dh das heißt ebd. ebenda et al. et alii (und andere) etc. et cetera f. folgende ff. fortfolgende GF Gesundheitsförderung ggf.
Page 13 - Nach einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit...
Page 27 - Gegenstandes oder des Ablaufs eines Sachverhalts, die eine Untersuchung oder Erforschung erleichtert oder erst möglich macht
Page i - Geschlechtsspezifische Aspekte der Inanspruchnahme von Hilfe: Informelle Unterstützung und medizinische Versorgung".
Page 56 - Fragebogen sollte thematisch gegliedert, eng auf das Gesamtthema der Studie bezogen sein und einen Wechsel der (zahlreichen) geschlossenen und (wenigen) offenen Fragen enthalten
Page 41 - GF nach dem Verständnis der WHO ein Konzept, das bei der Analyse und Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen und auf allen gesellschaftlichen Ebenen ansetzt.

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