Zur Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung

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GRIN Verlag, 2010 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die massen-mediale Berichterstattung malt ein uberwiegend dusteres Bild, was die gesundheitliche Verfassung der nachwachsenden Generation, vor allem, aber nicht nur von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachem familiarem Umfeld angeht: Dieser Altersgruppe sei in besorgniserregend hohem Masse von Krankheiten, Suchtgefahr und Ubergewicht betroffen, die kinder- und jugendarztliche Versorgung werde insbesondere in so genannten Problemvierteln den Bedurfnissen ihrer Patienten nicht mehr oder nur noch eingeschrankt gerecht. Wenngleich hier keineswegs der Anspruch auf Sachlichkeit oder gar Objektivitat erhoben werden kann, so ist doch das seit Jahren zu verzeichnende offentliche Interesse an dieser Thematik durchaus auch als Indikator fur dessen soziale und politische Relevanz zu betrachten. Die wissenschaftliche Forschung blieb diesbezuglich lange Zeit auf regional, altersmassig oder thematisch eingegrenzte Studien beschrankt, bis im Jahre 2006 mit der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts erstmals ein reprasentativer und umfassender Forschungsbericht erstellt wurde. Im Rahmen des gesundheitswissenschaftlichen Diskurses ist jedoch eine solide Datenbasis unabdingbar. Wichtigste Informationsquellen der epidemiologischen Forschung sind neben den amtlichen Statistiken und Registern, beispielsweise dem Krebsregister, vor allem die Gesundheitsberichterstattung des Bundes sowie Gesundheitssurveys des Robert-Koch-Instituts, wie etwa dem Bundesgesundheitssurvey oder telefonischen Gesundheitssurveys (vgl. Kurth/Ziese, 2006: 494/495). In der neueren gesundheitswissenschaftlichen Diskussion wird der Epid"
 

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