Zur Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen. Ergebnisse der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung: Jugend = Gesundheit: stimmt diese Formel und stimmt sie für alle Kinder und Jugendliche gleichermaßen?

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GRIN Verlag, 2008 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Hamburger Fern-Hochschule, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Autor beschaftigt sich eingehend mit einem - im Hinblick auf die zukunftige Entwicklung des Gesundheitssystems - besonders bedeutsamen Thema: der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen und bezieht die Folgen von sozialer Ungleichheit mit ein. In der Arbeit wird die Fragestellung systematisch, logisch stringent und wissenschaftlich fundiert analysiert (Kommentar der Dozentin)., Abstract: Die demografische Entwicklung lasst erwarten, dass im Jahre 2050 nur etwa die Halfte der Bevolkerung sich im Erwerbsalter befinden wird und daher die andere Halfte zu versorgen hat. Von der heute jungen Bevolkerungsgruppe wird daher fur die Zukunft eine hohe Leistungsfahigkeit erwartet. Daher ist es umso wichtiger, dass den folgenden Generationen die wichtige Ressource Gesundheit zur Verfugung steht. Zwar halt sich in der Gesellschaft die Meinung Jugend = Gesundheit," aber stimmt diese Formel und stimmt sie fur alle Kinder und Jugendliche gleichermassen? Aus der Gesundheitsberichterstattung und den Berichten der bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) ist ersichtlich, dass es im Gesundheitsverhalten und der korperlichen und psychischen Gesundheit sowohl von Erwachsenen, als auch von Kindern und Jugendlichen Unterschiede zwischen den sozialen Schichten gibt. In Bezug auf die Gesundheitsrisiken bestatigt sich die zentrale These der schichtspezifischen Sozialisationsforschung, dass die durch die ungleiche berufliche Alltagserfahrung und Bildung beeinflusste Personlichkeitsstruktur der Eltern, in der familialen Interaktion durch bestimmte Erziehungspraktiken an die Kinder weitergegeben und auf diese Weise der soziale Status durch die Sozialisation vererbt wird. Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem Sozialstatus haben ein grosseres Gesundheitsrisiko, als solche"

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