Zur Intermedialität von Film und Fotografie in Wim Wenders "Alice in den Städten"

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,0, Universitat Bayreuth (Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Medienkunst, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Dreh von Der scharlachrote Buchstabe" im Jahr 1972 stand Wim Wenders an einem Wendepunkt seiner Karriere. Mit dem nachsten Film wollte er sich beweisen, dass er mit seinen Prinzipien und seiner Sprache etwas zu erzahlen hat. Ware ihm das nicht gelungen, hatte er seine Karriere als Regisseur wohl beendet. Der nachste Film war Alice in den Stadten 1974 und Wim Wenders ist noch heute international erfolgreich. Der Film ist Wenders Anforderungen also gerecht geworden. Eine mal grossere oder kleinere Rolle spielen die Medien in Wenders Filmen. Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Sprache und andere Medien finden nicht nur als Thema ihren Platz in seinen Werken. Auch in Alice in den Stadten sind in vielen Einstellungen die verschiedensten Medien zu sehen. Teilweise werden sie ohne sinnvollen Zusammenhang aufgefuhrt, das von Wenders abgelehnte Fernsehen sogar ohne direkten Bezug zur Handlung angeprangert. In den folgenden Gliederungspunkten arbeite ich heraus wie Wim Wenders zwei Medien kombiniert und Formen von Intermedialitat thematisch, aber auch asthetisch beziehungsweise technisch nutzt, um eine Geschichte zu erzahlen. Die Fotografie spielt eine grosse Rolle in Alice in den Stadten. Ich mochte in den Punkten V.1 und V.2 zeigen, wie sie in die Geschichte, also in die Thematik eingebunden wurde, aber auch wie Wim Wenders in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Robby Muller einen Stil definiert hat, der in seiner Asthetik an das Medium Fotografie erinnert. Um diesen Aspekten genuge zu leisten, muss man erst die Besonderheiten der einzelnen Medien darstellen, da es dazu viele Theorien gibt, muss ich hierbei Schwerpunkte setzen. Ich stelle deshalb im Gliederungspunkt III. vor allem die Spezifika des Med"
 

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