Zur Kulturgeschichte des Todes: Zurschaustellen von Leichen und dem Tod am Beispiel des Reliquienkultes

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GRIN Verlag, Feb 28, 2011 - Education - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Sozialpädagogik), Veranstaltung: Vom Umgang mit Sterben und Tod in sozialpädagogischen Institutionen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick in vergangene Jahrhunderte zeigt, dass das Zurschaustellen von Leichen und dem Tod, in großem Ausmaß praktiziert wurde. In Europa wäre hier zum Beispiel der Reliquienkult im Mittelalter ganz deutlich hervorzuheben. Die Toten wurden aus ihren Versteck geholt und dem Betrachter in einem öffentlichen Ritual in schonungsloser Offenheit dargeboten. Aber auch die Heimlichkeit, die Täuschung, das Geheimnis und die Verhüllung spielten eine wichtige Rolle. Ich sehe den Reliquienkult unter Anderem als eine wichtige kulturelle Vorbereitung für den Umgang mit Sterben und dem Tod in unserer heutigen Gesellschaft. Im Rahmen dieser Seminararbeit soll in erster Linie der Reliquienkult beschrieben und untersucht werden, um am Ende einen kleinen Ausschnitt aus der gigantischen Kulturgeschichte des Todes wiederzugeben. Ein besonderes Interesse meinerseits liegt im Inszenierungscharakter und der Zurschaustellung innerhalb des Reliquienkultes. Daher werde ich auch versuchen, besonders theatrale Elemente im Reliquienkult aufspüren. Die Seminararbeit ist aus der Ausarbeitung des Referats mit dem Thema Zurschaustellen von Leichen und dem Tod am Beispiel des Reliquienkultes entstanden. In der vorliegenden Arbeit stütze ich mich vor allem auf Schriften zum Thema von Christoph Böhme, Christof L. Diedrichs und Anton Legner.
 

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