Zur Rezeptionsgeschichte von Haydns "Schöpfung" im 19. Jahrhundert in Dresden

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GRIN Verlag, May 19, 2006 - Music - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft), 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Haydns ‚Schöpfung’ war das beliebteste, dem musikalischen Laien noch zugängliche Oratorium im 19. Jahrhundert. „Nie hat ein musikalisches Kunstwerk eine solche Sensation erregt und ein so ausgebreitetes Publikum gefunden, als J. Haydn’s Schöpfung“. Deshalb kam es, kurz nachdem die Partitur Ende Februar 1800 erschienen war, zu zahlreichen Aufführungen in ganz Europa. Bald gab es auch an fast jedem Ort Wiederholungen der ‚Schöpfung’ und es entstanden Aufführungstraditionen. Jedoch wurde der ‚Messias’ von Händel immer populärer, und nach der Wiederbelebung von Bachs ‚Matthäuspassion’ und dem Erscheinen von Mendelssohns ‚Paulus’ und ‚Elias’ veränderte sich der Musikgeschmack. Dadurch gab es im späten 19. Jahrhundert Popularitätseinbußen und außerdem Tendenzen von Routine und Qualitätsverfall. Die ‚Schöpfung’ blieb jedoch im Repertoire des 19. Jahrhunderts bestehen - so auch in Dresden. Die vorliegende Arbeit soll die Rezeptionsgeschichte des Werkes in dieser Stadt genauer unter den Blick nehmen. Dabei werden zunächst allgemein die Aufführungsorte sowie Institutionen, die die Schöpfung im 19. Jahrhundert in Dresden dargeboten haben, kurz vorgestellt und anschließend einzelne ausgewählte Konzerte analysiert.
 

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