Zur karolingischen und ottonischen "Außenkrypta"

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GRIN Verlag, Jul 2, 2008 - Architecture - 38 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für europäische Kunstgeschichte), 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Außenkrypta ist als eigene Form der mittelalterlichen Baukunst lange Zeit nicht erkannt worden. Dieses Stichwort fehlt in manchen alten Lexikonen und es gibt Probleme, Außenkrypten zu identifizieren, weil sie im 9. Jahrhundert „Oratorium“ heißen. Noch in der Mitte des 11. Jahrhundert wird manchmal die Essener Außenkrypta „Oratorium“ genannt. Der Begriff „Außenkrypta“ wurde von Wilhelm Effmann gefunden und entwickelt1. Im Unterschied zu einer Krypta ist die Außenkrypta eine Anlage, die nicht unter dem Altarraum sondern hinter steht. Diese Baukunst hat sich nur während der Karolingerzeit (751-887) und der Ottonenzeit (936-1024) in Frankenreich entwickelt und in besonders in Ostfrankreich und Nord Deutschland, am Maas und Rhein. Mein Thema, das karolingische und ottonische „Außenkrypta“ ist, zielt ein besseres Verständnis der Entwicklung der Außenkrypten. Welcher Einfluss hat die Liturgie über diese besondere Architekturform? Welche Bedeutung und Funktion trägt eine Außenkrypta und warum wurde sie nur während dieser kurzen Zeit gebaut? Zuerst möchte ich die verschieden Formen einer Außenkrypta zeigen. Dann benutze ich ein besonderes Beispiele, das die Abteikirchen Essen und Werden ist, um die Entwicklung der Außenkrypta zu zeigen. Endlich verbinde ich die Form mit der Nutzung einer Außenkrypta. [...]
 

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