Zwecke und Methoden der Unternehmensbewertung - Grundlagen und Anwendungsbeispiele

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GRIN Verlag, Mar 5, 2005 - Business & Economics - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Unternehmensbewertung kommt seit jeher eine hohe Bedeutung zu. Viele Unternehmer in Deutschland suchen aus Altersgründen einen Nachfolger, Unternehmen gehen an die Börse, die Zahl der Unternehmenszusammenschlüsse steigt. Auf die Frage „Was ist mein Unternehmen wert?“ gibt es jedoch keine eindeutige Antwort. Um Fehlbewertungen möglichst zu vermeiden, hat es sich die Betriebswirtschaftslehre zur Aufgabe gemacht, für verschiedene Unternehmensanlässe und Unternehmenstypen Bewertungsverfahren zu entwickeln, die die jeweiligen Besonderheiten berücksichtigen. Sie bilden jedoch nur Orientierungswerte, eine Grundlage für unternehmerische Entscheidungen, „die dann in der Praxis durch spezifische Auf- und Abschläge im Hinblick auf die weiteren Kriterien Strategie, Organisation, Personal etc. ergänzt werden.“2 Im Zuge dieser Arbeit werden die einzelnen Bewertungsverfahren mit den jeweiligen Problemstellungen vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf die ertragsorientierten Ansätze gelegt wird. Hauptproblematik der Bewertungsverfahren ist, dass entweder nur auf Vergangenheitswerte eingegangen wird oder sich bei Einbeziehung von Zukunftswerten Probleme aufgrund von unsicheren Schätzwerten ergeben. Die Substanzbewertung und die Multiplikatormethode vernachlässigen komplett die Zukunftsbezogenheit, dagegen bauen die Ertragswertmethode und die Discounted Cashflow – Methoden zu stark auf Prognosewerten auf. Die Substanzwertmethode hat in der modernen Unternehmensbewertung nur eine untergeordnete Funktion. Die Multiplikatorverfahren werden aufgrund ihrer einfachen Handhabung oft angewendet und führen zu einem groben Schätzwert des Marktwertes. Sie werden oftmals als Kontrollinstrument für vorher durchgeführte Bewertungen hinzugezogen. Wie eine Umfrage aus dem Jahr 1999 unter internationalen Mergers & Acquisitions, Investmentbanken und Industrieunternehmen zeigt, stehen die Discounted Cashflow – Verfahren, Multiplikatorverfahren und die Ertragswertmethode im Mittelpunkt der Unternehmensbewertung: [...] 2 Böhm (2000) Seite 301.
 

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2008 ewige Rente Adjusted Present Value angenommenen Unternehmens anhand der Formel Ansatz Asset Pricing Model Baetge Barwert Barwertfaktor für Marktwert betriebsnotwendigen Vermögens Bewertung Bewertungsverfahren Capital Asset Pricing Continuing Value Cost of Capital Discounted Cashflow EBIT ergibt ermittelt Ermittlung des Unternehmenswertes errechnet Ertragswertmethode Ertragswertverfahren erwarteten Flow to Equity Free Cashflow Fremdkapitalzinsen Gesamtbewertungsverfahren gewogene Kapitalkosten gewogene Kapitalkostensatz gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten GK EK Institut der Wirtschaftsprüfer Jahr Kalkulationszinsfuß Kapitalflussrechnung Liquidation Liquidationserlöse Liquidationswert Mandl Mandl/Rabel Marktpreis Marktrendite Marktwert des Eigenkapitals Marktwert des Fremdkapitals Marktwert des Gesamtkapitals Marktwert des verzinslichen Mischverfahren Multiplikatormethode MW MW FK Netto Cashflow Nettokapitalisierung Niemeyer/Kümmel 2002 Peemöller Pensionsrückstellungen Periodenbarwert Periodenerfolge Planung in Tsd Planungshorizont Rabel Rendite Renditeforderung der Eigentümer Reproduktionswerten risikoäquivalente Renditeforderung Risikozuschlag Sachanlagen Seite Shareholder Value Substanzwert Substanzwertverfahren auf Basis Suckut Tax Shield Unternehmensbewertung Unternehmenssteuern Unternehmenswert lässt Verfahren der Bruttokapitalisierung Verlustrechnung Vermögensgegenstände verzinslichen Fremdkapitals WACC Weighted Average Cost Wert Wertbeitrag der Fremdfinanzierung Wiederbeschaffungswerten

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