Zwischen Gestern und Morgen: Leben in Neufünfland

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BoD – Books on Demand, 2010 - 118 pages
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Jana Merz Zwischen Gestern und Morgen - Leben in Neufunfland Gut 20 Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten schliesst die Autorin mit der Hauptfigur Barbara Redmann eine Brucke zwischen dem Gestern DDR und dem Morgen im neuen Deutschland. Es ist dabei kein neuer Einheitsturm oder Vergessenheitsroman, sondern eine kurzweilige Erzahlung uber die Erlebnisse der Horfunkjournalisten in den bewegten Wendejahren. Die Sicht auf die kollektive Schere im Kopf der Gestrigen und den Gewohnungserlebnissen mit den Neuen bleiben nicht ohne Konflikte. Doch auch hier geht die Erkenntnis der Redmann von positiven Uberraschungen wie bei Mahler, aber auch Zweifeln gegenuber den starren 1:1-Ubertragern aus den alten Bundeslandern. Die allmahliche Verdrangung aus dem gewohnten Alltag im Horfunk, die besonders der alteingesessenen Journalistin Schwierigkeiten bei der Neuorientierung mit sich bringt, endet schliesslich doch mehr in einem offenen Schluss. Wir werden nicht mit einem Happyend oder den ublichen negativen Aussichten verabschiedet, sondern konnen uns fragen, wie auch wir uns weiterentwickeln wollen ... Jana Merz schliesst ihr Leben nicht mit diesem Erstlingswerk ab, sondern bleibt offen fur ein weiteres Engagement fur ihre Ideale mit dieser Erzahlung. Die ehemalige Journalistin lasst autobiografische Zuge einfliessen und siedelt die Geschichte im Mecklenburgischen an. Doch hatte Frau Redmann auch in Mitteldeutschland oder Brandenburg leben, lieben und arbeiten konnen. Die Betrachtung ist nur zeit-, aber nicht ortsgebunden. Jana Merz tut nicht weh, aber spricht offen auch die Widerspruche der Zeit an, denn sie war seit Ende des Krieges immer engagiert in gesellschaftlichen Prozessen und denkt auch uber die Verfehlungen von Gestern und Morgen n
 

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