Zwischen Naturrecht und Partikularismus: Grundlegung christlicher Ethik mit Blick auf die Debatte um eine universale Begründbarkeit der Menschenrechte

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Walter de Gruyter, 2002 - 467 Seiten
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Die Universalität der Menschenrechte wird seit Jahren zwischen den verschiedenen Kulturkreisen kontrovers diskutiert. Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, ob ethische Normen, wie z.B. die Menschenrechte, universal oder nur partikular (für eine bestimmte Wertgemeinschaft) begründbar sind. Zur Klärung werden Beiträge aus dem Protestantismus (u.a. W. Herrmann, E. Troeltsch, K. Barth und T. Rendtorff) und der Philosophie (Naturrechtstradition, R. Alexy, O. Höffe) analysiert. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, daß ethische Normen immer in einem bestimmten, etwa dem christlichen, Menschenbild fundiert sind, aber zugleich auf universale, im Weltanschauungsdiskurs zu erweisende Plausibilität zielen.

 

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Inhalt

Emil Brunner
81
Emanuel Hirsch
102
Trutz Rendtorff
126
Weitere Modellbeispiele aus
144
Naturrecht und Menschenrechte
165
Robert Alexys diskurstheoretische Begründung
245
Otfried Höffes gerechtigkeitstheoretische
276
Ein Vorschlag zur Grundlegung der christlichen Ethik
320
Argumente für einen perspektivischen Ansatz
338
Argumente aus der aktuellen Debatte
374
Die christliche Anthropologie
391
Naturrecht und Menschenrechte
408
Literatur
430
Register
458
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2002)

Der Autor ist Privatdozent an der evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und arbeitet derzeit als Pfarrer in der Église Protestante de Genève.

Bibliografische Informationen