'Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt' - zu Schillers Briefen 'Über die ästhetische Erziehung des Menschen'

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Geschichte der Pad., Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universitat Wurzburg, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinen Briefen "Uber die asthetische Erziehung des Menschen" entwirft Friedrich Schiller das Bild eines idealen Staates, in dem sich der einzelne Mensch frei entfalten kann, ohne dass die Interessen der Gemeinschaft verletzt werden. Das Mittel, um einen solchen Staat zu schaffen, ist fur Schiller die Asthetik, beziehungsweise die asthetische Bildung des Menschen. Ausgehend von den gegenwartigen Bedingungen seiner Zeit greift er die rousseauistische Theorie auf, dass sich der Mensch bei wachsendem wissenschaftlich-technischen Fortschritt zunehmend von sich selbst entfremdet. In dieser Gespaltenheit der menschlichen Seele - zwischen sinnlich-emotionaler und vernunftig-rationaler Welt - sieht Schiller die Ursache aller negativen Entwicklungen des Individuums und somit auch der Gesellschaft. Um diese Entwicklung aufzuheben proklamiert Schiller die alles versohnende Kraft der Asthetik. Nur im asthetischen Zustand, wenn der Mensch mit der Schonheit spielt, wie Schiller es nennt, werden die beiden antagonistischen Prinzipien "Gefuhl" und "Verstand" miteinander harmonisch verbunden. Diese Verbindung muss im idealen Staat realisiert werden. Im Folgenden soll diese Philosophie Schillers moglichst kompakt zusammengefasst und erklart werden. Dabei ist es zum besseren Verstandnis von Vorteil, die logische Struktur der Briefe beizubehalten, ihre jeweiligen Kernaussagen jedoch ubersichtlich zusammenzufassen. Auch werden einige grundlegende Begriffe erklart werden, die fur die aufschlussreiche Rezeption hilfreich sind.

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