ich wil iuch gerne: welt ir mich?: Laudines Minne im Iwein von Hartmann von Aue

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GRIN Verlag, Oct 20, 2008 - Literary Criticism - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Lehrstuhl für Ältere Deutsche Philologie), Veranstaltung: Iwein von Hartmann von Aue, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Minne der Königin Laudine in Hartmann von Aues Iwein. Sie geht der Fragestellung nach, welche Motivation Laudine zur Eheschließung mit dem Ritter Iwein hat und welches Minnekonzept dieser zugrunde liegt. Anfänglich hatte diese Arbeit zum Ziel, die Minnebeziehung zwischen Iwein und Laudine und deren divergierende Minnekonzepte darzustellen. Diese Themenstellung erwies sich jedoch als zu weit gefasst und dem Rahmen einer solchen Arbeit nicht angemessen. Deshalb möchte ich mich im Folgenden auf eine detaillierte Analyse der Minne Laudines und ihre Motivation zur Ehe mit Iwein beschränken. Hierzu werde ich auch Aspekte von Iweins Minne zur Verdeutlichung heranziehen, wobei jedoch darauf hinzuweisen ist, dass ich keine ausführliche Darstellung seines Minnekonzeptes beabsichtige. Zum Verständnis von Laudines Handeln muss auch die Rolle und das Wirken der Zofe Lunete berücksichtigt werden, welches ich ebenfalls in angemessenem Umfang darstellen möchte, wobei jedoch auch in Lunetes Fall an anderer Stelle eine ausführlichere Darstellung lohnen würde. Zur Darstellung der Minne Laudines werde ich zunächst in einem kurzen Exkurs den Begriff der Minne in der höfischen Gesellschaft, unter Bezug auf Werner Röcke, darstellen. Im Anschluss daran folgt die detaillierte Analyse des Textes Hartmann von Aues, zu welcher ich die Szenen am Königshof Laudines und die darin enthaltenen Gespräche der Königin mit Lunete und Iwein heranziehen möchte. Im Weiteren werden auch die Aufkündigung des Minneverhältnisses durch Lunete nach Iweins Fristversäumnis sowie der Schluss des Textes mit der „Wiedervereinigung“ Laudines und Iweins in die Analyse miteinbezogen. Die restlichen Szenen enthalten keine wesentlichen Punkte zur Beantwortung meiner Fragestellung und werden deshalb aus meiner Analyse ausgeklammert.
 

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