Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts

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Verlag von Wilhelm Hertz, 1858 - Germany - 477 pages
 

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Page 38 - Aber zur Zeit solcher Königreiche wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Königreich wird auf kein ander Volk kommen.
Page 30 - Worten gewürdigt: ,,Die Lebensbeschreibung des heiligen Severin, von seinem Schüler Eugippius verfaßt, ist für uns von ganz unschätzbarem Werthe, indem sie einen hellen Lichtstrahl wirft in Zeiten und Zustände, von denen wir sonst gar nichts wissen würden, wie denn auch vorher und nachher tiefe Finsterniß diese Donauländer bedeckt.
Page 43 - S. 1 82 ff.; Br. Gebhardt, Handbuch der deutschen Geschichte (Stuttgart, 19548 [1957]), S. 78—89. Auch Raby, Secular Latin, I, S. 117. zu wissenschaftlichem Gebrauch. . . . Mit der größten Empfänglichkeit wandten die Goten sich auch der antiken Bildung zu; Theoderichs Reich ist merkwürdig als ein Versuch, die neuen Elemente mit den alten zu vereinen und die Herrschaft in den alten Formen fortzuführen.
Page 13 - den Geschmack an deutscher Geschichte zu beleben, ihr gründliches Studium zu erleichtern und hierdurch zur Erhaltung der Liebe zum gemeinsamen Vaterland und dem Gedächtnis unserer großen Vorfahren beizutragen
Page 49 - Spiritus ad inplendam eius tarn magnificam dicendi tubam: super omne autem pondus, quod nee facultas eorundem librorum nobis datur, quatenus eius sensui inserviamus, sed, ut non mentiar, ad triduanam lectionem dispensatoris eius beneficio libros ipsos antehac relegi. quorum quamvis verba non recolo, sensus tarnen et res actas credo me integre retinere.
Page 45 - Athalaricus folgende worte in den mund: 'tetendit (nemlich Cassiodorus) se etiam in antiquam prosapiam nostram, lectione discens quod vix majorum notitia cana retinebat. iste reges Gothorum longa oblivione celatos latibulo vetustatis eduxit. iste Amalos cum generis sui claritate restituit, evidenter ostendens, in decimam septimam progeniem stirpem nos habere regalem. originem gothicam historiam fecit esse romanam, colligens quasi in unam coronam germen floridum, quod per librorum campos passim fuerat...
Page 69 - Greg. Tür. hist. eccles. Franc.) und dem 7. Jahrhundert angehört, enthält ein barbarisches Latein. „Entschieden falsch ist es, wenn man diese Sprache als die des romanischen Volkes bezeichnet; sie kann nie gesprochen worden sein. Alle Flexionsendungen sind nämlich darin vorhanden, sie werden aber nur noch aus Convenienz gebraucht, da dass Gefühl für ihre Bedeutung sich gänzlich verloren hat,
Page 109 - Mafse und Verhältnisse nach dem Muster der Antike eingerichtet, wie in seinen Bauwerken: aber damit noch nicht zufrieden, wendet er wie in diesen, auch sogar antike Werkstücke an.
Page 109 - Wahrheit, deren Ausdruck die freieste Bewegung fordert und dadurch eher erschwert wird, dafs man sich ein bestimmtes Muster vor Augen stellt. „ Ohne Zweifel war die Absicht Einhards mehr auf eine angenehm zusammenfassende Darstellung, als auf strenge Genauigkeit in den Thataachen gerichtet. Das kleine Buch ist voll von historischen Fehlern.
Page 162 - Falso putavit S. Galli monachus me remotum a scientia grammaticae artis, licet aliquando retarder usu nostrae vulgaris linguae, quae latinitati vicina est (Rayn.

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