Das Einfache und die Materie: Untersuchungen zu Kants Antinomie der Teilung, Volume 148

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Walter de Gruyter, 2005 - Philosophy - 459 pages
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Besteht die Materie aus dem Einfachen oder ist sie ins Unendliche teilbar? Dies ist die Fragestellung der zweiten Antinomie der Kritik der reinen Vernunft. In dieser ersten umfassenden systematischen Untersuchung zur Teilungsantinomie werden ihre Herleitung, die Beweise f r Thesis und Antithesis sowie die Aufl sung analysiert. Er rtert werden dabei auch die entwicklungsgeschichtlichen und historischen Dimensionen des Themas unter Ber cksichtigung gegenw rtiger naturphilosophischer Probleme. Die Studie zeigt, dass die Teilungsantinomie zwar einerseits Metaphysikkritik ist, aber gleichwohl ein f r Kants Transzendentalphilosophie positives Resultat erzielt: Die Aufl sung der Antinomie stellt zum einen eine konzeptionelle Sch rfung von Realismus und Idealismus sowie des transzendentalen Erscheinungsbegriffes dar. Zum anderen zeigt sie, dass die Struktur der Materie durch apriorische Bestimmungsleistungen von Vernunft und Verstand bedingt ist. Diese Erkenntnisse haben nicht nur f r das Kant'sche Unternehmen einer apriorischen Begr ndung der Naturwissenschaften, sondern auch f r das Problem der Seele h chste Relevanz.

 

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Contents

Einleitung l
4
Kosmologie und Vernunftantinomie
19
Vernunftannahmen
111
Die Antithetik der reinen Vernunft
120
Antinomie und Dialektik
127
Die zweite Antinomie
143
Die Thesis und ihr Beweisgang
158
Die Antithesis und ihr Beweisgang
202
Kants Auflösung der Antinomie der Materieteilung
303
Die inhaltliche Auflösung der zweiten kosmologischen Idee
336
Die regulative Funktion der zweiten kosmologischen Idee
385
Anfangsgründen der Naturwissenschaft und im Opus postumum
414
Einfaches Substanz und Materie
427
Literaturverzeichnis
433
Personenregister
449
Copyright

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About the author (2005)

Kristina Engelhard ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar an der Universit t zu K ln.

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