Das Weib in der Natur- und Völkerkunde v. 1, Volume 1

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Th. Grieben's Verlag (L. Fernau), 1899
 

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Page 52 - nur ein Mädchen, wie sie Tage lang mit einem Kinde tändelt, herumtanzt und singt, und denke sich, was ein Mann, beim besten Willen, an ihrer Stelle leisten könnte.' .Mit den Mädchen hat es die Natur auf das, was man, im dramaturgischen Sinne, einen Knalleftekt nennt, abgesehen, indem sie dieselben auf wenige Jahre mit
Page 52 - sondern sein Leben soll stiller, unbedeutsamer und gelinder dahinfliessen, als das des Mannes, ohne wesentlich glücklicher oder unglücklicher zu sein. Zu Pflegerinnen und Erzieherinnen unserer ersten Kindheit eignen die Weiber sich gerade dadurch, dass sie selbst kindisch, läppisch und kurzsichtig, mit einem Worte zeitlebens grosse Kinder sind: eine Art
Page 398 - es bei Brantôme, il y avait un certain quinquailleur, qui apporta une douzaine de certains engins à la foire de Saint Germain pour brider le cas des femmes, qui estoient faicts de fer et ceinturoient comme une ceinture, et venoient à prendre par le bas et se fermer à clef, si subtilement
Page 497 - aus der Oberpfalz Folgendes an: Ein solches rachsüchtiges Wesen zündet um Mitternacht eine Kerze an und steckt nach vorgängiger Beschwörung eine Anzahl Nadeln mit den Worten in dieselbe: „Ich stech das Licht, ich stech das Licht, ich stech das Herz, das ich liebe.* Wird der Geliebte nun später untreu, so ist es sein Tod. Daher ist es wichtig, zu erfahren,
Page 498 - kenne, dass des Anderen Frau Dich nicht trüge, wenn Du traust. Auf das Hörn ritze sie und den Rücken der Hand Und mal ein N auf den Nagel. Die Füllung segne, vor Gefahr Dich zu schützen Und lege Lauch in den Trank. So weiss ich wohl, wird Dir nimmerdar Der Meth mit
Page 514 - von ihm in einer leichten Kleidung überraschen und gestattet ihm zuletzt alles, womit ein Frauenzimmer die Sinnlichkeit einer Mannsperson befriedigen kann. Doch auch hier wird immer noch ein gewisses Stufenmaass beobachtet. Sehr oft verweigern die Mädchen ihrem Liebhaber die Gewährung seiner letzten Wünsche so lange, bis er Gewalt braucht. Dies geschieht allezeit, wenn ihnen wegen seiner
Page 428 - muss es von der Seite verrichten, aus Ursache, weil es die Fische auch so machen, von denen sie ihre meiste Nahrung haben.* Hier wird also doch ein Grund angeführt: es ist die Nachahmung der Thiere, welche als Modell oder Vorbild dienen. Auch die Tschuktschen und die
Page 52 - nennt, abgesehen, indem sie dieselben auf wenige Jahre mit überreichlicher Schönheit, Reiz und Fülle ausstattete, auf Kosten ihrer ganzen übrigen Lebenszeit, damit sie nämlich, während jener Jahre, der Phantasie eines Mannes sich in dem Maasse bemächtigen könnten, dass er hingerissen wird, die Sorge für sie auf zeitlebens, in irgend einer Form, ehrlich zu übernehmen, zu welchem Schritte ihn zu
Page 471 - in laub geben, sie wollten sie ausstürmen und wollen den hurntaiber zuprechen und zerstören, er gab in laub; da stürmten sie das Haus, stiessen die tür auf und schlugen die Öfen ein, und sie zerprachen die venstergleser und trug jede etwas mit ir davon, und die vogel warn ausgeflogen, und sie schlugen die alte hurnwirtin gar greulichen.
Page 61 - indirecte Herrschaft verwiesen, nämlich mittelst des Mannes, als welchen allein es direct zu beherrschen hat. Darum liegt es in der Weiber Natur, alles nur als Mittel, den Mann zu gewinnen, anzusehen, und ihr Antheil an irgend etwas anderem ist immer nur ein simulirter, ein blosser Umweg, dh

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