Archiv für klinische Chirurgie, Volume 86

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Springer., 1908 - Surgery
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Popular passages

Page 691 - ... Hülfsraittel mit der genügenden Sicherheit stellen. Kommt es nun bei der Embolie sofort zu einem vollständigen Abschluss der Pulmonalis, so tritt der Tod so schnell ein, fast momentan oder nach Verlauf von l—2 Minuten, dass für eine Operation keine Zeit mehr bleibt. Aber meiner Erfahrung nach sind die Fälle, in denen der Ab-schluss zunächst nur ein partieller ist, und der Tod erst nach einer Viertelstunde oder später eintritt, häufiger als die ganz plötzlichen Todesfälle. Von 9 Fällen...
Page 718 - Hygiea. 1879. Referat in Virchow-Hirsch's Jahresberichten. 1888. I. Bd. S. 299. 4. Haenel, Beitrag zur Lehre von den aus Nervengewebe bestehenden Geschwülsten. Neuroganglioma myelinicum verum. Archiv f. Psychiatrie. Bd. 31. 1899. S. 491. Es handelt sich um einen zufälligen Sectionsbefund bei einem mit der Diagnose „Tumor cerebri
Page 696 - Fig. 3). Durch Zug an den Schlauchenden nach vorn und unten kann man nun die Gefässe hervorziehen und partiell oder vollständig comprimiren, durch Nachlassen des Zuges die Compression augenblicklich wieder aufheben. Ehe vollständig comprimirt wird, fasst man vorsichtig den pericardialen Ueberzug der Pulmonalis an ihrer vorderen äusseren Seite mit zwei anatomischen Pincetten und reisst ihn so weit auseinander, dass die Wand des Gefässes klar zu Tage liegt, sodann lässt man stärker...
Page 697 - Zcrreissliclikeit mehr einer Venenwand ähnlich ist. Ueber der Klemmzange lässt sich dann die Naht der Arterienwunde bewerkstelligen. Eine Reihe von dichtstehenden Knopfnähten mit feiner Seide, welche (nach Garre's Vorgang) die Intima mitfassen, scheint mir die bequemste Art des Verschlusses zu sein. Die Anlegung der Naht ist der schwierigste Theil der Operation, da das Herz inzwischen wieder stürmisch zu pulsiren angefangen hat und die Pulmonalis nur durch wiederholtes Anziehen des Gummischlauc.hes...
Page 696 - Hakeupincette etwas nach vorn vom Phrenicus das Pericardialblatt in der Höhe der III. Rippe — nicht höher, weil man sonst in die Gegend der Umschlagsfalte kommt — und spaltet das Pericardialblatt nach oben und hinten, bis die ganze Pulmonalis freiliegt, wenn erforderlich auch noch etwas nach unten nach dem Herzen zu. Alles dies lässt sich in 5 Minuten bequem bewerkstelligen. Nun handelt es sich darum, die zurücksinkende Pulmonalis und Aorta nach der Wunde vorzuziehen und die Compression der...
Page 1057 - Je früher Lungenabscesse operirt werden, um so besser die Prognose. Die Heilung erfolgt dann sehr rasch, während bei den chronischen Formen, wo das umgebende Lungenparenchym indurirt ist, die definitive Heilung sich sehr verzögert und hier und da Fisteln zurückbleiben...
Page 696 - ... beiden so umschriebenen dreieckigen Hautlappen werden mit den darunter liegenden Partien des Musculus pectoralis major nach oben und unten zurückgeschlagen, die freigelegte II. Rippe wird am lateralen Endpunkte des queren Schnittes mit der Rippenscheere rasch durchtrennt, das Rippenstück nach vorn herausluxirt und entfernt.
Page 642 - Bacmeister, Der Ausfall des Cholestearins in der Galle und seine Bedeutung für die Pathogenese der Gallensteine. Münchener med. Wochenschrift. 1908. No. 5. 6, 7. 11. Exner u.
Page 942 - ... bei plumpen unförmigen Nasenspitzen nach totaler Rhinoplastik und bei im Wachsthum Zurückgebliebenem Oberkiefer grösserer Hasenschartenkinder wurde immer von kleinen Einschnitten aus die Unterminirung der Weichtheile, soweit sie gehoben werden sollten, vorgenommen und entsprechende Periostknochen- oder Knorpelstücke untergeschoben, welche zumeist aus amputirten Gliedern, aus der Tibiakante oder einer Rippe desselben Patienten frisch übertragen wurden. Einzelheiten muss ich mir versagen,...
Page 910 - Bergmann), um die schleichende chronische Entzündung in eine akute überzuführen. Selbst wenn der Unfall heftiger Natur ist, wird er nicht im Stande sein, einen bis dahin gesunden Wurmfortsatz zur Entzündung, Perforation oder Gangrän zu bringen. Man wird in solchen Fällen also nicht sagen können, dass der Tod des an Perforationsperitonitis erkrankten Patienten die Folge des Unfalls ist.

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